The National Times - Erdogan prangert bei UN-Generaldebatte Koran-Schändungen in Europa an

Erdogan prangert bei UN-Generaldebatte Koran-Schändungen in Europa an


Erdogan prangert bei UN-Generaldebatte Koran-Schändungen in Europa an
Erdogan prangert bei UN-Generaldebatte Koran-Schändungen in Europa an / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat bei seiner Rede während der UN-Generaldebatte in New York Koran-Schändungen in westlichen Ländern wie Schweden angeprangert. Diese Angriffe auf den Islam sowie "Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie" hätten in europäischen Ländern ein "unerträgliches" Ausmaß erreicht, kritisierte Erdogan. Populistische Politiker spielten in vielen Ländern "weiterhin mit dem Feuer", sagte der türkische Staatschef. Die "schändlichen Angriffe auf den Koran" verdunkelten die Zukunft Europas.

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Insbesondere in Schweden, aber auch in Dänemark hatte es zuletzt mehrfach Aktionen gegeben, bei denen der Koran angezündet oder die heilige Schrift der Muslime auf andere Weise geschändet worden war. Die Aktionen führten zu Spannungen im Verhältnis der beiden Staaten zu muslimisch geprägten Ländern und lösten auch Ausschreitungen aus. Dänemark und Schweden hatten daraufhin ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

Im Juni hatte der nach Schweden geflüchtete Iraker Salwan Momika vor der Großen Moschee in Stockholm bei einer Protestaktion Seiten aus dem Koran verbrannt und war auf der heiligen Schrift herum getrampelt. Zuvor hatte der Rechtsextreme Rasmus Paludan im Januar bei einer Demonstration in Stockholm einen Koran verbrannt.

Die Türkei, die nach langem Widerstand im Juli grünes Licht für den Nato-Beitritt Schwedens gegeben hatte, verurteilte die Koran-Schändungen scharf. Mehrmals prangerte die Türkei auch die Genehmigung der schwedischen Behörden für Koranverbrennungen an.

F.Jackson--TNT

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