The National Times - Tod von Mahsa Amini und Beginn der Massenproteste im Iran jähren sich

Tod von Mahsa Amini und Beginn der Massenproteste im Iran jähren sich


Tod von Mahsa Amini und Beginn der Massenproteste im Iran jähren sich
Tod von Mahsa Amini und Beginn der Massenproteste im Iran jähren sich / Foto: © AFP/Archiv

Am Samstag jährt sich zum ersten Mal der Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini und damit auch der Beginn der Massenproteste in dem Land. Die junge Kurdin starb am 16. September 2022 nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei in Teheran. Sie war festgenommen worden, weil sie ihr Kopftuch nicht ordnungsgemäß getragen haben soll.

Textgröße ändern:

Für Samstag wurden keine Gedenkveranstaltungen angekündigt. Die iranische Regierung hat mit Blick auf den ersten Todestag von Amini vor Protesten gewarnt. Bewohner Teherans berichteten von einer größeren Polizeipräsenz. Aminis Tod hatte monatelange Demonstrationen im ganzen Land unter dem Slogan "Frau, Leben, Freiheit" ausgelöst. Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen wurden dabei hunderte Menschen getötet, darunter auch Sicherheitskräfte. Sieben Männer wurden hingerichtet.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Sachsen: Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben

In Sachsen ist Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben worden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wirft den Beschuldigten im Alter zwischen 27 und 43 Jahren Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Sie sollen im Irak als Kämpfer, Scharfschützen oder Grenzschützer für verschiedene Verbände der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) tätig gewesen sein.

Leiche aus See in Berlin geborgen - Hinweise auf Verbrechen

Nach der Bergung einer Leiche aus einem See in Berlin vermuten Ermittler ein Verbrechen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in der Bundeshauptstadt mitteilten. Demnach hatten Bootsfahrer die Leiche am Montag im Tegeler See im Stadtteil Reinickendorf entdeckt.

Mögliche Anschlagspläne in Großbritannien: Offenbar kein Sprengstoff gefunden

Das Rätselraten über mögliche Anschlagspläne an einem auch von den USA genutzten britischen Militärstützpunkt im Südwesten Englands geht weiter: Am Luftwaffenstützpunkt Fairford waren am Dienstag weiter bewaffnete Polizisten im Einsatz, auch ein nahegelegenes Dorf war weiter abgeriegelt. Britische Medien berichteten allerdings, in den in der Nähe des Stützpunkts beschlagnahmten Fahrzeugen sei kein Sprengstoff gefunden worden. Fünf Verdächtige waren bereits am Montag wieder freigelassen worden.

Textgröße ändern: