The National Times - Regengüsse sorgen für Chaos bei "Burning Man"-Festival in Wüste Nevadas

Regengüsse sorgen für Chaos bei "Burning Man"-Festival in Wüste Nevadas


Regengüsse sorgen für Chaos bei "Burning Man"-Festival in Wüste Nevadas
Regengüsse sorgen für Chaos bei "Burning Man"-Festival in Wüste Nevadas / Foto: © Satellite image ©2023 Maxar Technologies/AFP

Heftige Regenfälle haben Chaos beim "Burning Man Festival" in der Wüste des US-Bundesstaats Nevada ausgelöst. Ein Mensch kam dabei am Wochenende ums Leben, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Die näheren Umstände des Todesfalls waren aber zunächst unklar. Die Behörden wiesen die Besucher des Festivals an, vor Ort Unterschlupf zu suchen. Die Zugangstore zu dem noch bis Montag andauernden Festival wurden geschlossen.

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Die örtliche Polizei teilte nach Angaben des Senders NBC am späten Samstagabend (Ortszeit) mit, sie untersuche den Todesfall, der sich während der Regenfälle ereignet habe.

Durch die Regengüsse wurde das Festivalgelände in eine Schlammlandschaft verwandelt. Die "Playa", die riesige Freifläche, in deren Mitte die namensgebende Festival-Statue steht, war unpassierbar. Die Organisatoren riefen die Besucher auf, "Essen, Wasser und Treibstoff zu sparen" und an einem "warmen, sicheren Ort" Schutz zu suchen. Es wurde erwartet, dass der Regen noch bis Sonntagabend anhalten würde.

Durch das Schließen der Tore sollte verhindert werden, dass weitere Besucher zu dem Festival strömten. "Reist nicht nach Black Rock City!" schrieben die Veranstalter im Onlinedienst X (vormals Twitter) unter Bezug auf den Ort des Festivals. Der Zugang bleibe bis zum Ende der Veranstaltung geschlossen, "und Ihr werdet zurückgeschickt".

Nach Angaben der Organisatoren waren nur Fahrzeuge mit Allradantrieb und Geländereifen in der Lage, sich durch das verschlammte Gelände zu bewegen. Alle anderen Wagen würden "steckenbleiben", warnten sie.

Das "Burning Man"-Festival findet jährlich statt und hatte dieses Jahr am 27. August begonnen. Markenzeichen der Veranstaltung ist das Verbrennen der etwa zwölf Meter großen Statue zum Abschluss. Gestartet wurde "Burning Man" 1986 an einem Strand von San Francisco. In der Black-Rock-Wüste in Nordwesten Nevadas findet das Festival seit den 1990er Jahren statt.

"Burning Man" sieht sich selbst als undefinierbare Veranstaltung zwischen einer Feier von Gegenkultur und spirituellem Rückzugsort. Nach seinen kleinen und improvisierten Anfängen ist "Burning Man" über die Jahre zu einer durchorganisierten Massenveranstaltung geworden. Das jährliche Budget beträgt fast 45 Millionen Dollar (rund 42 Millionen Euro). Im vergangenen Jahr nahmen 75.000 Menschen teil.

B.Cooper--TNT

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