The National Times - Festnahme 16 Jahre nach Mord an Claudia K. in Nordrhein-Westfalen

Festnahme 16 Jahre nach Mord an Claudia K. in Nordrhein-Westfalen


Festnahme 16 Jahre nach Mord an Claudia K. in Nordrhein-Westfalen
Festnahme 16 Jahre nach Mord an Claudia K. in Nordrhein-Westfalen / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als 16 Jahre nach dem Mord an der damals 47-jährigen Claudia K. im nordrhein-westfälischen Velbert haben Ermittler einen dringend tatverdächtigen Mann festgenommen. Der Beschuldigte befinde sich in Haft, teilte die Polizei in Mettmann am Freitag mit.

Textgröße ändern:

K. war am 1. Februar 2007 erschlagen in ihrer Wohnung in Velbert gefunden worden. Der damals getrennt von ihr lebende Ehemann beging wenige Tage später im hessischen Bensheim Suizid. Hinweise auf eine Tatbeteiligung des Ehemanns ergaben sich damals nicht. Der Mordfall galt seitdem - trotz am Tatort gesicherter DNA-Spuren - als ungelöst.

In Verdacht geriet damals ein etwa 35-jähriger Unbekannter, der Zeugen zufolge am Tattag mit K. an deren Haustür gesprochen hatte. Umfangreiche Ermittlungen, darunter auch DNA-Untersuchungen im Umfeld der getöteten Flugbegleiterin, blieben ohne Erfolg.

Die Festnahme gelang nun in Hessen durch Ermittlungen unter Federführung der Düsseldorfer Polizei und der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Nähere Angaben machten die Ermittler zunächst nicht. Die Bekanntgabe weiterer Details wurde für Montag angekündigt.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

300 Millionen Euro Betrug mit gebrauchten Handys: Internationale Razzia

In einer vom Zoll in Essen koordinierten internationalen Aktion in 19 Ländern sind 1700 Einsatzkräfte gegen mutmaßliche Millionenbetrüger vorgegangen. Sie sollen mehr als eine Million gebrauchter Handys namhafter Hersteller als Neuware verkauft und so einen Betrugsschaden von mindestens 300 Millionen Euro verursacht haben, wie das Zollfahndungsamt in Essen am Dienstag mitteilte. Allein den deutschen Finanzämtern soll Mehrwertsteuer in Höhe von 25 Millionen Euro entgangen sein.

Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berlin schon wieder beschädigt

Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnert, ist innerhalb weniger Wochen zum dritten Mal beschädigt worden. Unbekannte demolierten mehrere Holzlatten der Sitzfläche und brachen mindestens ein Teilstück einer Latte vollständig ab, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Die Ermittlungen des polizeilichen Staatsschutzes des Berliner Landeskriminalamts liefen.

Bundesweite Kontrolle gegen Schwarzarbeit in Friseur- und Kosmetikbranche

Mit einer groß angelegten Kontrolle sind Ermittler bundesweit gegen Schwarzarbeit in der Friseur- und Kosmetikbranche vorgegangen. Bislang wurden rund 340 Strafverfahren eingeleitet, wie die Generalzolldirektion am Dienstag in Bonn mitteilte. Demnach befragten am Samstag bundesweit rund 2200 Einsatzkräfte etwa 3300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen. Zudem wurden die Unterlagen von gut 700 Geschäften überprüft.

17-Jährige in NRW nach Sturz mit Fahrrad von Auto überrollt und gestorben

Eine 17-Jährige ist in Nordrhein-Westfalen nach einem Sturz mit ihrem Fahrrad von einem Auto überrollt worden und gestorben. Sie erlag ihren schweren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Recklinghausen am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagabend in Herten.

Textgröße ändern: