The National Times - Geldstrafe für Berliner Verwaltungsmitarbeiter wegen Verkaufs von Büromöbeln

Geldstrafe für Berliner Verwaltungsmitarbeiter wegen Verkaufs von Büromöbeln


Geldstrafe für Berliner Verwaltungsmitarbeiter wegen Verkaufs von Büromöbeln
Geldstrafe für Berliner Verwaltungsmitarbeiter wegen Verkaufs von Büromöbeln / Foto: © AFP/Archiv

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat einen ehemaligen Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Finanzen zu einer Geldstrafe in Höhe von 75 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt, weil er Schreibtische der Behörde zum eigenen Gewinn online verkaufte. Der 44-Jährige wurde am Dienstag des Betrugs und versuchten Betrugs schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte.

Textgröße ändern:

Der Mann hatte demnach von Februar bis April drei höhenverstellbare Schreibtische der Senatsverwaltung in einem Kleinanzeigenportal zum Verkauf angeboten. Zwei Tische konnte er an zwei unbekannte Abnehmer verkaufen, wobei er insgesamt 370 Euro einnahm - die Einziehung des Betrags ordnete das Gericht nun an. Beim dritten Tisch nahm der Käufer Abstand von dem Geschäft, nachdem ihm als Abholort die Adresse der Behörde genannt worden war.

Das Gericht folgte mit seinem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der 44-Jährige hatte sich der Sprecherin zufolge selbst vertreten, die Taten gestanden und um eine milde Strafe gebeten. Er arbeitet mittlerweile nicht mehr bei der Senatsverwaltung für Finanzen.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

17-Jährige in NRW nach Sturz mit Fahrrad von Auto überrollt und gestorben

Eine 17-Jährige ist in Nordrhein-Westfalen nach einem Sturz mit ihrem Fahrrad von einem Auto überrollt worden und gestorben. Sie erlag ihren schweren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Recklinghausen am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagabend in Herten.

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Textgröße ändern: