The National Times - Polizei im sächsischen Riesa vermisst Maschinenpistole samt Munition

Polizei im sächsischen Riesa vermisst Maschinenpistole samt Munition


Polizei im sächsischen Riesa vermisst Maschinenpistole samt Munition
Polizei im sächsischen Riesa vermisst Maschinenpistole samt Munition / Foto: © AFP/Archiv

Der Polizei im sächsischen Riesa ist eine Maschinenpistole samt Munition abhandengekommen. Wie die Polizeidirektion in Dresden am Dienstag mitteilte, wurde das Fehlen der Waffe am vergangenen Freitag bei einer internen Revision im Riesaer Polizeirevier bemerkt. Die Maschinenpistole sei letztmalig am 8. Februar an einen Streifenpolizisten ausgegeben worden. "Alle Suchmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden der Waffe sowie der dazugehörigen Munition", erklärte die Polizeidirektion weiter.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Polizei laufen inzwischen Ermittlungen wegen des Vorgangs, auch dienstrechtliche Konsequenzen werden demnach geprüft. Wie ein Sprecher der Beamtinnen und Beamten auf Nachfrage sagte, liefen die Ermittlungen dabei aktuell "in alle Richtungen" und erfolgten innerhalb wie außerhalb der Polizei.

Demnach richten sich die Ermittlungen unter anderem gegen die verantwortlichen Beamten. Möglich sei unter anderem aber auch etwa ein Diebstahl oder eine Fundunterschlagung, sagte der Sprecher. Der Verbleib der Waffe, zu der zwei Magazine mit 60 Patronen gehörten, sei gegenwärtig noch vollkommen ungeklärt.

Dresdens Polizeipräsident Lutz Roding bezeichnete den Vorgang am Dienstag als "nicht hinnehmbar" und ordnete nach eigenen Angaben bereits eine "umfassende Revision aller Dienstwaffen" in der Polizeidirektion Dresden an. "Wir werden alles daran setzten den Vorfall lückenlos aufzuklären", erklärte er. Ferner würden die Abläufe bei der Waffenausgabe überprüft und angepasst, damit sich ein solcher Fall nicht wiederhole.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: