The National Times - Zahlreiche Festnahmen und Anzeigen bei Großrazzien gegen Clankriminalität in NRW

Zahlreiche Festnahmen und Anzeigen bei Großrazzien gegen Clankriminalität in NRW


Zahlreiche Festnahmen und Anzeigen bei Großrazzien gegen Clankriminalität in NRW
Zahlreiche Festnahmen und Anzeigen bei Großrazzien gegen Clankriminalität in NRW

Bei Großrazzien gegen die Clankriminalität hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen am Wochenende 27 Verdächtige vorläufig festgenommen und mehr als 140 Strafanzeigen erstattet. Außerdem wurden 18 Haftbefehle vollstreckt, rund 800 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben und mehr als 850 Verwarngelder verhängt, wie das Landesinnenministerium am Sonntag in Düsseldorf mitteilte.

Textgröße ändern:

Beim ersten 24-Stunden-Aktionstag der Sicherheitsbehörden im Kampf gegen die Clankriminalität im Ruhrgebiet und im Rheinland kontrollierte die Polizei insgesamt 159 Objekte, darunter Kfz-Verwerter, Barbershops, Gaststätten, Shisha-Bars, Wettbüros und Spielhallen. Bei Verkehrskontrollen wurden zudem landesweit fast 2300 Fahrzeuge kontrolliert, neun wurden beschlagnahmt.

Insgesamt wurden bei der Aktion mehr als 100.000 Euro Bargeld, 35 illegale Spielgeräte, vier Messer und rund 60 Kilogramm unversteuerter Tabak beschlagnahmt. "Der Kreativität bei diesen Machenschaften – um an das Geld meist unbescholtener Leute zu kommen – sind da offenbar keine Grenzen gesetzt", erklärte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU). Mit dem Einsatz "machen wir klar, dass wir dranbleiben".

Bei der konzertierten Aktion waren von Samstag- bis Sonntagmorgen rund 1500 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Hinzu kamen mehrere hundert Beamte unter anderem von Zoll, Bundespolizei, kommunalen Ordnungsdiensten und Steuerfahndungen.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

44-Jähriger in Nordrhein-Westfalen bei Unfall mit Pyrotechnik tödlich verletzt

Ein 44-jähriger Mann ist in Gladbeck in Nordrhein-Westfalen mutmaßlich durch Pyrotechnik tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte fanden den schwer verletzten Mann im Bereich einer ehemaligen Bahntrasse, wie die Staatsanwaltschaft Essen und die Polizei in Recklinghausen am Freitag mitteilten. Zuvor hatten Zeugen Explosionsgeräusche gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten gehen von einem Unglücksfall beim Umgang mit Pyrotechnik aus.

Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig

Wegen der Tötung seiner früheren Partnerin mit mehreren Messerstichen ist ein 37-Jähriger vom Landgericht Leipzig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten am Donnerstag unter anderem wegen Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, was eine mögliche vorzeitige Haftentlassung des 37-Jährigen praktisch ausschließt.

Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug in Bayern

Eine Radfahrerin ist in Bayern bei einem Unfall mit einem Zug gestorben. Wie die Polizei in Rosenheim am Donnerstag mitteilte, wollte die Frau am Dienstagabend einen unbeschrankten Bahnübergang in Burgkirchen an der Alz überqueren, als sich ein Güterzug näherte. Trotz mehrerer akustischer Warnungen erfasste der Zug die Frau.

Nach Tod von Kind in Krankenhaus: Mutter scheitert vor Gericht mit Klage

Nach dem Tod eines siebenjährigen Jungen in einem Krankenhaus ist seine Mutter vor Gericht mit einer Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld gescheitert. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf sah keine Erfolgsaussicht für eine Berufung der Mutter, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Schadenersatz- oder Schmerzensgeldansprüche bestehen demnach nicht. Der zuständige Senat wies ihren Antrag auf Prozesskostenhilfe für ein Berufungsverfahren damit zurück.

Textgröße ändern: