The National Times - Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr

Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr


Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr
Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr / Foto: © AFP/Archiv

Trotz intensiven Regens in einigen Landesteilen haben in Frankreich derzeit 119 Kommunen kein eigenes Trinkwasser mehr. Dies betreffe etwa 30.000 Einwohner, sagte Umweltminister Christophe Béchu am Dienstag dem Sender France Inter. "Die Tatsache, dass es derzeit regnet, bedeutet nicht, dass die Dürre beendet ist", betonte der Minister. Derzeit seien noch 62 Prozent der Grundwasserspeicher nicht ausreichend gefüllt. In einem Fünftel der Speicher sei der Wasserstand sogar sehr niedrig.

Textgröße ändern:

Die derzeitigen Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung gehen auf die schlimme Trockenheit des vergangenen Sommers und den ausbleibenden Niederschlag im Herbst und Winter zurück. Der Regen im Frühjahr hatte die Grundwasserspeicher kaum aufgefüllt, da ein Großteil des Wassers von den Pflanzen aufgenommen wurde.

Ende Juli befanden sich noch 31 von insgesamt 101 Départements im Dürre-Alarmzustand. Dies ist mit örtlich unterschiedlichen Einschränkungen des Wasserverbrauchs verbunden. Es dürfen etwa keine privaten Pools befüllt, Rasen gesprengt oder Gärten bewässert werden.

Im extrem trockenen Sommer 2022 hatten mehr als 700 französische Kommunen kein eigenes Trinkwasser mehr. "Ich denke, wir werden darunter bleiben, aber wir werden sehr wachsam sein", betonte der Minister.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: