The National Times - Gericht ordnet Rückkehr ins Gefängnis für Südafrikas Ex-Präsident Zuma an

Gericht ordnet Rückkehr ins Gefängnis für Südafrikas Ex-Präsident Zuma an


Gericht ordnet Rückkehr ins Gefängnis für Südafrikas Ex-Präsident Zuma an
Gericht ordnet Rückkehr ins Gefängnis für Südafrikas Ex-Präsident Zuma an / Foto: © AFP/Archiv

Südafrikas ehemaliger Präsident Jacob Zuma muss nach einer Entscheidung des höchsten Gerichts des Landes zurück ins Gefängnis, um den Rest seiner 15-monatigen Haftstrafe wegen Missachtung des Gerichts zu verbüßen. Zuma war 2021 nach zwei Monaten Haft aus medizinischen Gründen auf Bewährung freigekommen. Das Verfassungsgericht bestätigte damit am Donnerstag das Urteil eines Berufungsgerichts, wonach die Freilassung rechtswidrig gewährt worden war.

Textgröße ändern:

Die südafrikanische Gefängnisbehörde, die Zumas Freilassung auf Bewährung erlaubt hatte, gab an, die Entscheidung des obersten Gerichts prüfen zu wollen. Ob Zuma tatsächlich in Haft zurückkehrt, blieb daher zunächst unklar.

Zuma hatte in seiner Amtszeit von 2009 bis 2018 wegen zahlreicher Korruptionsaffären massiv in der Kritik gestanden. Im Juni 2021 wurde er zu einer 15-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er sich geweigert hatte, vor einem Anti-Korruptionsausschuss auszusagen. Seine Festnahme im Monat darauf hatte eine Welle der Gewalt und Plünderungen in Südafrika zur Folge.

Nach zwei Monaten in Haft wurde Zuma aus medizinischen Gründen auf Bewährung freigelassen. Im November 2022 stellte ein Berufungsgericht fest, dass die Freilassung rechtswidrig gewährt worden war. Es ordnete die Rückführung des heute 81-Jährigen in das Justizvollzugszentrum Estcourt in der östlichen Provinz KwaZulu-Natal an.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: