The National Times - Autofahrer fährt auf Flucht vor Polizei 18-Jährigen an Haltestelle in München tot

Autofahrer fährt auf Flucht vor Polizei 18-Jährigen an Haltestelle in München tot


Autofahrer fährt auf Flucht vor Polizei 18-Jährigen an Haltestelle in München tot
Autofahrer fährt auf Flucht vor Polizei 18-Jährigen an Haltestelle in München tot / Foto: © AFP/Archiv

Auf der Flucht vor der Polizei hat ein Autofahrer in München einen jungen Mann totgefahren. Mehrere weitere Menschen und der Autofahrer wurden bei dem Unfall an einer Trambahnhaltestelle verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 21 Jahre alte Fahrer soll nun zur Klärung der Haftfrage einem Richter vorgeführt werden.

Textgröße ändern:

Die Polizei wollte am frühen Sonntagmorgen das Auto des 21-Jährigen kontrollieren und bedeutete ihm anzuhalten. Als eine Polizistin auf den Wagen zuging, beschleunigte der Fahrer laut Mitteilung plötzlich stark. An einer Kreuzung sei er über eine rote Ampel gefahren und mit einem anderen Auto zusammengestoßen, dessen Insassen leicht verletzt wurden.

Vermutlich durch diesen Zusammenstoß bedingt sei das Auto des 21-Jährigen in den Bereich der Trambahnhaltestelle Leonrodplatz geschleudert. Ein dort wartender 18-Jähriger wurde tödlich verletzt. Ein anderer 18-Jähriger sei schwer an den Beinen verletzt worden, teilte die Polizei weiter mit. Ein 16 Jahre alter Passant sei durch umherfliegende Teile leicht am Kopf verletzt worden.

Der Autofahrer sei mit einer Schürfwunde und Schmerzen am Becken zunächst in ein Krankenhaus gebracht worden. Warum er vor der Polizei flüchtete, wird noch ermittelt. Nach aktuellem Erkenntnisstand habe er keinen gültigen Führerschein, erklärte die Polizei.

A.Parker--TNT

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: