The National Times - Mann hetzt seinen Hund in Hannover auf zwei Frauen

Mann hetzt seinen Hund in Hannover auf zwei Frauen


Mann hetzt seinen Hund in Hannover auf zwei Frauen
Mann hetzt seinen Hund in Hannover auf zwei Frauen / Foto: © AFP/Archiv

In Hannover hat ein Mann seinen Hund auf zwei Frauen gehetzt, nachdem der American Staffordshire Terrier zuvor einen kleinen Chihuahua angegriffen und schwer verletzt hatte. Der Terrier sei inzwischen beschlagnahmt und im Tierheim, teilte die Polizei am Sonntag mit. Gegen den Halter, einen 43-Jährigen, werde wegen Bedrohung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Textgröße ändern:

Der Vorfall soll sich am Donnerstag im Stadtteil Linden-Nord zugetragen haben. Im Außenbereich eines Cafés habe der Staffordshire Terrier den Chihuahua in den Nacken gebissen, berichtete die Polizei am Freitag. Der Hundehalter sei dann geflohen, ohne sich um das verletzte kleinere Tier zu kümmern oder seine Daten zu hinterlassen.

Zwei andere Frauen, eine davon mit eigenem Hund, hätten den Mann verfolgt. Als er sie bemerkte, soll er die Leine seines Terriers gelöst und ihn per Fingerzeig in Richtung der Hundehalterin geschickt haben. Der Terrier sei auf die Frau zugerannt. Kurz bevor er sie erreichte, habe der Mann seinen Hund zurückgerufen und sei mit ihm weggelaufen.

Zeugen verständigten die Polizei, die nach dem Mann suchte. Am Samstagnachmittag schließlich erkannten Polizisten auf Streife den Mann und seinen Hund, als sie gerade spazieren gingen.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: