The National Times - Rund 200 Menschen wegen verirrter Drohne aus Berliner Fernsehturm gebracht

Rund 200 Menschen wegen verirrter Drohne aus Berliner Fernsehturm gebracht


Rund 200 Menschen wegen verirrter Drohne aus Berliner Fernsehturm gebracht
Rund 200 Menschen wegen verirrter Drohne aus Berliner Fernsehturm gebracht / Foto: © AFP/Archiv

Wegen einer verirrten Hobbydrohne am Berliner Fernsehturm sind am Mittwoch rund 200 Menschen aus dem Wahrzeichen gebracht worden. Ein 20-Jähriger meldete den Absturz seines Fluggeräts der Polizei, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Demnach hatte er es am frühen Abend im Flugbeschränkungsgebiet nahe dem Alexanderplatz aufsteigen lassen und kurze Zeit später das Signal verloren.

Textgröße ändern:

Er vermutete, dass die Drohne auf den Fernsehturm gestürzt sein könnte. Die Feuerwehr konnte sie schließlich in rund 270 Metern Höhe orten. Weil eine Absturzgefahr bestand, wurden sämtliche Gäste im Turm in Sicherheit gebracht.

Die nähere Umgebung wurde für rund zwei Stunden gesperrt. Nach Angaben der Polizei hatte sich das Fluggerät in einer Rinne verfangen. Der in den 60er Jahren im damaligen Ost-Berlin errichtete Turm ist insgesamt 365 Meter hoch.

Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Luftfahrtgesetz ermittelt. Das Fliegenlassen von Privatdrohnen ist in Teilen Berlins verboten. Der Durchflug muss genehmigt werden, möglich ist das aber nur für den gewerblichen Betrieb.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: