The National Times - Ermittlern aus Baden-Württemberg gelingt Schlag gegen internationale Telefonbetrüger

Ermittlern aus Baden-Württemberg gelingt Schlag gegen internationale Telefonbetrüger


Ermittlern aus Baden-Württemberg gelingt Schlag gegen internationale Telefonbetrüger
Ermittlern aus Baden-Württemberg gelingt Schlag gegen internationale Telefonbetrüger / Foto: © AFP/Archiv

Den Behörden in Baden-Württemberg ist ein Schlag gegen eine internationale Bande von Telefonbetrügern gelungen. Die Ermittler arbeiteten für den Einsatz mit weiteren deutschen sowie ausländischen Behörden und der europäischen Polizeibehörde Europol zusammen, wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Stuttgart und die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe am Mittwoch mitteilten. Der mutmaßliche Kopf der Bande konnte demnach im Großraum der britischen Hauptstadt London festgenommen werden.

Textgröße ändern:

Der länderübergreifende Einsatz fand bereits Mitte Juni in mehreren nordrhein-westfälischen Orten, in Frankfurt am Main und in Großbritannien statt. Der Bandenhauptsitz lag demnach im Großraum London. Die Trickbetrüger sollen in Deutschland den Angaben zufolge einen Schaden von rund fünf Millionen Euro verursacht haben.

Seit September 2022 seien in Deutschland bislang mehr als 70 Verdächtige festgenommen worden. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, mit sogenannten Schockanrufen vor allem ältere Menschen überrumpelt und zu Geldzahlungen gedrängt zu haben. Laut Polizei gehen allein in Deutschland rund 120 Fälle auf das Konto der Bande. Weitere Details kündigten die Ermittler für Freitag an.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: