The National Times - Durchsuchungen wegen Abrechnungsbetrugs in Corona-Testzentren in Braunschweig

Durchsuchungen wegen Abrechnungsbetrugs in Corona-Testzentren in Braunschweig


Durchsuchungen wegen Abrechnungsbetrugs in Corona-Testzentren in Braunschweig
Durchsuchungen wegen Abrechnungsbetrugs in Corona-Testzentren in Braunschweig / Foto: © AFP/Archiv

In Braunschweig hat es Durchsuchungen wegen eines mutmaßlichen Abrechnungsbetrugs in zwei Corona-Testzentren gegeben. Ermittler durchsuchten am Donnerstag ein Wohnhaus und zwei Geschäftsräume eines 34-jährigen Tatverdächtigen, wie die Polizei Braunschweig am Freitag berichtete.

Textgröße ändern:

Der Mann soll von Januar bis Mai 2022 gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen falsche Angaben zur Anzahl der getesteten Menschen gemacht haben. Nach den bisherigen Ermittlungen erhielt er einen Betrag von mehr als 900.000 Euro, von dem "ein erheblicher Anteil" zu Unrecht ausgezahlt worden sei.

Bei der Durchsuchung wurden Unterlagen, Bargeld, ein Auto, 50 Patronen für Waffen, ein Blaulicht, ein Schlagring und ein Teleskopschlagstock beschlagnahmt. Das Bargeld wurde teilweise von einem speziell abgerichteten Banknotenspürhund der Polizei aufgefunden. Außerdem beschlagnahmten die Ermittler fünf Girokonten, ein vom Gericht angeordneter Vermögensarrest über den gesamten Auszahlungsbetrag der KV wurde vollstreckt.

A.Little--TNT

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: