The National Times - Prozess nach Tod von fünf Monate altem Baby in Brandenburg begonnen

Prozess nach Tod von fünf Monate altem Baby in Brandenburg begonnen


Prozess nach Tod von fünf Monate altem Baby in Brandenburg begonnen
Prozess nach Tod von fünf Monate altem Baby in Brandenburg begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Tod seines fünf Monate alten Sohnes durch ein Schütteltrauma muss sich seit Freitag ein 44-Jähriger vor dem Cottbuser Landgericht verantworten. Zu Prozessbeginn wurde die Anklage verlesen, wie ein Sprecher sagte. Diese wirft dem Mann aus der Gemeinde Döbern Totschlag vor.

Textgröße ändern:

Er soll seinen Sohn im Januar 2019 derart heftig geschüttelt haben, dass es zu einer "diffusen traumatischen Hirngewebsschädigung" gekommen sei. An deren Folgen soll der Säugling verstorben sein.

Der Vater habe den Tod des Kindes billigend in Kauf genommen haben, heißt es in der Anklage. Am Freitag sollten erste Zeugen gehört werden. Für das Verfahren vor einer großen Strafkammer wurden bislang weitere Termine bis Ende Juli angesetzt.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: