The National Times - Lebenslange Haft wegen Mordes in Auto für 39-Jährigen in Fulda

Lebenslange Haft wegen Mordes in Auto für 39-Jährigen in Fulda


Lebenslange Haft wegen Mordes in Auto für 39-Jährigen in Fulda
Lebenslange Haft wegen Mordes in Auto für 39-Jährigen in Fulda

Vor dem Landgericht Fulda ist ein 39-Jähriger wegen Mordes an einem ehemaligen Freund in einem Auto zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach etwa fünfmonatiger Beweisaufnahme sah es die Kammer als erwiesen an, dass der Angeklagte einen 41-Jährigen im Februar 2021 in dessen Wagen erschossen hatte, wie ein Sprecher am Montag sagte. Der Mann hatte demnach "arg- und wehrlos" angeschnallt im Auto gesessen, als der Angeklagte dreimal durch die Scheibe auf ihn schoss.

Textgröße ändern:

Das Gericht sah deshalb das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt. Der 39-Jährige hatte dem Sprecher zufolge in dem seit Oktober laufenden Prozess ein Geständnis abgelegt, in dem er den Tathergang jedoch anders schilderte. In seiner Version sei der Tat ein Streit über eine vermeintliche Affäre des Opfers mit seiner Ehefrau vorausgegangen.

Dieser Streit habe ihn so sehr "emotional aufgebracht", dass er seinen langjährigen Freund spontan erschossen habe. Nachdem im Prozess mehr als 50 Zeugen und mehrere Sachverständige ausgesagt hatten, kam das Gericht aber zu einem anderen Schluss. Ob sich der vermeintliche Ehebruch tatsächlich zugetragen hatte, konnte nicht geklärt werden. Die Staatsanwaltschaft forderte lebenslange Haft.

Laut Anklagevorwurf hatte der Angeklagte seinem Opfer am frühen Morgen des 15. Februars 2021 vor seiner Wohnung aufgelauert. Als der Mann am Steuer seines Wagens saß und den Motor startete, gab der nun Verurteilte demnach drei gezielte Schüsse auf ihn ab. Zwei davon verfehlten den 41-Jährigen, der dritte traf ihn in der linken Gesichtshälfte und drang in den Schädel ein.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Ostermesse im Vatikan: Papst Leo XIV. ruft zu Frieden in der Welt auf

Erstmals seit seinem Amtsantritt hat Papst Leo XIV. am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz im Vatikan geleitet und den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" gesprochen. In mehreren Sprachen, unter anderem auf Deutsch, wünschte er "Frohe Ostern". Zugleich rief der Papst nachdrücklich zu Frieden in der Welt auf. "Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen", der solle sich "für den Frieden" entscheiden. Dieser Frieden müsse durch "Dialog" erreicht werden.

Drei Menschen in Wald bei Flensburg durch umstürzenden Baum getötet

Beim Ostereier-Suchen in einem Waldstück bei Flensburg sind drei Menschen durch einen umstürzenden Baum getötet worden. Unter den Todesopfern sei ein zehn Monate altes Baby, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein weiteres Unfallopfer wurde demnach schwerverletzt ins Krankenhaus geflogen. Laut Polizei war nach bisherigen Erkenntnissen ein etwa 30 Meter hoher Baum "aufgrund starker Windböen" auf eine Menschengruppe gestürzt.

Leo XIV. wünscht "Frohe Ostern" und ruft zu Frieden in der Welt auf

Erstmals seit seinem Amtsantritt hat Papst Leo XIV. am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz geleitet und den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" gesprochen. In mehreren Sprachen, unter anderem auf Deutsch, wünschte er "Frohe Ostern". Zugleich rief der Papst nachdrücklich zu Frieden in der Welt auf. "Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen", der solle sich "für den Frieden" entscheiden. Dieser Frieden müsse durch "Dialog" erreicht werden.

Leo XIV. leitet erstmals Ostermesse und spricht Segen "Urbi et Orbi"

Erstmals seit seinem Amtsantritt wird Papst Leo XIV. am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz leiten und den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" sprechen. Zu der Messe - bei der Leos Vorgänger Franziskus im vergangenen Jahr zum letzten Mal öffentlich aufgetreten war - werden zehntausende Gläubige erwartet. Den traditionellen Segen "Der Stadt und dem Erdkreis" will der Papst um 12.00 Uhr sprechen.

Textgröße ändern: