The National Times - Verwaltungsgericht weist Klage gegen Untersagung von Hundehaltung ab

Verwaltungsgericht weist Klage gegen Untersagung von Hundehaltung ab


Verwaltungsgericht weist Klage gegen Untersagung von Hundehaltung ab
Verwaltungsgericht weist Klage gegen Untersagung von Hundehaltung ab / Foto: © AFP/Archiv

Sind einem Hundebesitzer Tiere nach Beißvorfällen weggenommen worden, kann er unter bestimmten Bedingungen nicht einfach andere Hunde halten. Das entschied das Verwaltungsgericht im brandenburgischen Frankfurt an der Oder in einem am Montag veröffentlichten Urteil und wies damit die Klage einer Hundehalterin gegen eine entsprechende Behördenentscheidung ab. (Az: VG 3 K 1235/20)

Textgröße ändern:

Im vorliegenden Fall war der Besitzerin nach Beißvorfällen die Haltung eines Hunds vom Amt Märkische Schweiz untersagt worden. Eines ihrer Tiere hatte unter anderem eine Spaziergängerin mit ihrem Zwergdackel attackiert, die Frau wurde dabei durch Bisse verletzt.

Die Haltung zweier weiterer, bislang unauffälliger Hunde wurde ebenfalls untersagt. Die Behörde begründete dies damit, dass die Klägerin wiederholt und teils gröblich gegen die Hundehalterverordnung verstoßen habe.

So wurden die Hunde nicht angeleint, und das Grundstück war nicht ausreichend eingezäunt, so dass die Tiere entweichen konnten. Die Frau habe keine ausreichende Kontrolle über die Hunde gehabt. Gegen das Urteil ist Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg möglich.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: