The National Times - Bundesregierung ermöglicht unbürokratische Arzneimittel-Lieferungen in Ukraine

Bundesregierung ermöglicht unbürokratische Arzneimittel-Lieferungen in Ukraine


Bundesregierung ermöglicht unbürokratische Arzneimittel-Lieferungen in Ukraine
Bundesregierung ermöglicht unbürokratische Arzneimittel-Lieferungen in Ukraine

Zur medizinischen Versorgung der Zivilbevölkerung in der Ukraine ermöglicht die Bundesregierung Hilfsorganisationen die unbürokratische Lieferung von Arzneimitteln - darunter auch Betäubungsmittel. Wie das Gesundheitsministerium in Berlin am Sonntag mitteilte, wird mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung sichergestellt, dass bestimmte Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, ausgeführt werden können, "ohne dass im Einzelfall Ausfuhrgenehmigungen eingeholt werden müssen".

Textgröße ändern:

Der Krieg in der Ukraine "gefährdet Gesundheit und Leben der betroffenen Bevölkerung", heißt es in der auf Samstag datierten Allgemeinverfügung. "Unter anderem ist die Versorgung mit bestimmten Arzneimitteln prekär." Deshalb schaffe das Gesundheitsministerium nun "die Voraussetzung dafür, dass Hilfsorganisationen diese Arzneimittel ohne Ausfuhrgenehmigung in die Ukraine und die Nachbarländer der Ukraine, die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind, ausführen dürfen, um sie dort therapeutisch anzuwenden."

Nach Angaben des Ministerims vom Sonntag können damit Hilfsorganisationen "ab sofort" Arzneimittel schnell und unbürokratisch ausführen. Die Regelung zu den Betäubungsmitteln gilt demnach für in Deutschland anerkannte beziehungsweise registrierte Hilfsorganisationen.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Mord an Lehrer Paty: Pariser Berufungsgericht reduziert Haftstrafen von Mitverantwortlichen

Im Berufungsverfahren im Fall der Ermordung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen jungen Dschihadisten hat ein Gericht in Paris am Montag die Haftstrafen mehrerer Mitverantwortlicher reduziert. Die Haftstrafen von zwei Freunden des von der Polizei getöteten Täters wurden von 16 Jahren auf sieben beziehungsweise sechs Jahre reduziert. Ihnen war Beihilfe zum Mord vorgeworfen worden. Sie sollen den Täter gefahren und ihm geholfen haben, Waffen zu beschaffen.

Nach Fund von Leichenteilen in Hessen: Verdächtige in Untersuchungshaft

Nach dem Fund von Leichenteilen im hessischen Heusenstamm ist die 39-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Wie die Polizei in Offenbach und die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Montag mitteilten, setze eine Richterin am Samstag einen Haftbefehl gegen die Frau in Vollzug. Dieser wurde wegen des Verdachts des Totschlags erlassen. Zu dem Vorwurf äußerte sich die Beschuldigte demnach noch nicht.

Anklage gegen mutmaßliche IS-Unterstützerin in Düsseldorf erhoben

Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen eine mutmaßliche Unterstützerin der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) erhoben. Ihr wird die Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation vorgeworfen, wie die Behörde am Montag in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mitteilte. Demnach soll sich die 34-Jährige mit ihrem mittlerweile gestorbenen Ehemann zwischen September 2015 und Oktober 2017 im Irak und in Syrien dem IS angeschlossen haben.

30-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung in Essen: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen in Essen ist am Montag ein 30 Jahre alter Mann an seinen Verletzungen gestorben. Als tatverdächtig gilt ein 29-Jähriger, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Er kam unter Totschlagsverdacht in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern: