The National Times - Polizei schießt in Rostock auf Angreifer mit Messer

Polizei schießt in Rostock auf Angreifer mit Messer


Polizei schießt in Rostock auf Angreifer mit Messer
Polizei schießt in Rostock auf Angreifer mit Messer / Foto: © AFP/Archiv

In Rostock haben Polizisten auf einen 57-Jährigen geschossen, der zuerst Anwohner und dann die Beamten mit einem Messer bedrohte. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten, wurden die Einsatzkräfte am Dienstagmittag zu einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Evershagen gerufen. Dort hatte der Mann zuerst die Anwohner, dann die Beamten mit einem Messer bedroht.

Textgröße ändern:

Der 57-Jährige zog sich in seine Wohnung zurück, lief aber kurze Zeit später erneut auf die Einsatzkräfte zu und bedrohte sie aggressiv. Auf Ansprachen und der Aufforderung, das Messer abzulegen, soll er nicht reagiert haben. Die Beamten schossen dem Mann daraufhin in Bein und Oberkörper. Anschließend versorgten sie ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, welche ihn in ein Krankenhaus brachten. Zu den weiteren Hintergründen des Vorfall nahm die Kriminalpolizei Ermittlungen auf.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: