The National Times - Verbotene Autorennen mit Luxussportwagen sorgen sorgen in Bremen für Alarm

Verbotene Autorennen mit Luxussportwagen sorgen sorgen in Bremen für Alarm


Verbotene Autorennen mit Luxussportwagen sorgen sorgen in Bremen für Alarm
Verbotene Autorennen mit Luxussportwagen sorgen sorgen in Bremen für Alarm / Foto: © AFP/Archiv

In Bremen hat die Polizei ein illegales Straßenrennen mit gemieteten hochmotorisierten Luxussportwagen unterbunden. Wie die Beamtinnen und Beamten mitteilten, stoppten sie am frühen Montagmorgen im Stadtteil Überseestadt sechs Wagen von Herstellern wie Lamborghini, Porsche und Ferrari. Ein 19-Jähriger in einem Porsche sowie ein 22-Jähriger in einem Lamborghini lieferten sich demnach bei Eintreffen der Einsatzkräfte gerade ein Rennen mit Überholmanövern beim hohem Tempo.

Textgröße ändern:

Insgesamt stellten die von Anwohnern alarmierten Ordnungshüter nach eigenen Angaben dort elf mutmaßlich Beteiligte fest. Gegen einen 20-Jährigen, der das Rennen vom Straßenrand aus filmte, lag ein offener Haftbefehl vor. Er wurde deshalb festgenommen. Nach Angaben der Ermittler handelte es sich bei allen Autos um Mietwagen. Geführt werden nun Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Zeugen des Geschehens wurden gebeten, sich zu melden.

Bereits am Samstag wurde in Bremen zudem eine unbeteiligte Autofahrerin bei einem weiteren Autorennen unter Beteiligung hochmotorisierter teurer Wagen leicht verletzt. Laut Polizei hatten sich ein 59-Jähriger in einem Ferrari und ein Unbekannter in einem Fahrzeug der Marke Jeep im Stadtteil Hemelingen "mit sehr hoher Geschwindigkeit" duelliert. Der Ferrari-Fahrer kam in einer Kurve ins Schleudern und rutschte über eine Rasenfläche in den Gegenverkehr.

Dort stieß er mit dem Auto einer 56-Jährigen zusammen, die leicht verletzt wurde und in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Nach Angaben der Beamten war der betroffene Straßenabschnitt zum Zeitpunkt des Rennens stark belebt, dort waren auch zahlreiche Fußgänger unterwegs. Der Führerschein des Ferrari-Fahrers wurde beschlagnahmt. Der Fahrer des Jeep flüchtete unerkannt. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei wegen eines verbotenen Autorennens.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: