The National Times - Zugang zu Facebook und Websites unabhängiger Medien in Russland eingeschränkt

Zugang zu Facebook und Websites unabhängiger Medien in Russland eingeschränkt


Zugang zu Facebook und Websites unabhängiger Medien in Russland eingeschränkt
Zugang zu Facebook und Websites unabhängiger Medien in Russland eingeschränkt

Die Websites von Facebook und mehreren unabhängigen Medien sind in Russland teilweise nicht zu erreichen. Die Nichtregierungsorganisation GlobalCheck und Journalisten der Nachrichtenagentur AFP stellten in der Nacht zum Freitag Zugangsprobleme bei den Websites von Facebook sowie den Medien Deutsche Welle, Medusa, RFE-RL und dem russischsprachigen Dienst der BBC fest.

Textgröße ändern:

Die russischen Behörden haben ihr Vorgehen gegen kritische Stimmen in den Medien seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine massiv verschärft. Der unabhängige Radiosender Echo Moskwy (Moskauer Echo) etwa hatte am Donnerstag seine Auflösung bekannt gegeben, nachdem er wegen seiner Berichterstattung über die Invasion in der Ukraine mit einem Sendeverbot belegt worden war. Auch der unabhängige Fernsehsender Doschd wurde verboten.

Russische Medien waren nach dem Einmarsch in die Ukraine angewiesen worden, nur offizielle Informationen der russischen Behörden für ihre Berichterstattung zu verwenden. Begriffe wie "Angriff" oder "Invasion" im Zusammenhang mit dem Einmarsch in die Ukraine sind verboten. Die Behörden stellen den Angriffskrieg auf die Ukraine lediglich als "Sondereinsatz" des Militärs und Friedensmission zum Schutz russischsprachiger Ukrainer dar.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Ein Toter und eine lebensgefährlich Verletzte bei Hausbrand nahe Karlsruhe

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Malsch in der Nähe von Karlsruhe ist ein Mann ums Leben gekommen und seine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer in der Nacht zum Samstag aus zunächst ungeklärter Ursache in dem Haus aus. Feuerwehrleute fanden das Ehepaar bei den Löscharbeiten, es wurde ins Krankenhaus gebracht.

Zehntausende Menschen wegen drohenden Chemie-Unglücks in Kalifornien evakuiert

Wegen eines drohenden Chemie-Unglücks sind im US-Bundesstaat Kalifornien zehntausende Menschen aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. An einem riesigen Chemietank sei ein Leck aufgetreten, teilten am Freitag (Ortszeit) die Behörden von Garden Grove südöstlich von Los Angeles mit. Der mit 26.000 Litern entzündlicher Flüssigkeit gefüllte Tank könnte explodieren, was giftige Dämpfe über ein dicht besiedeltes Gebiet treiben würde.

Bundesweiter "Ehrentag" für ziviles Engagement - Anregung von Steinmeier

Auf Anregung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Samstag erstmals der "Ehrentag" begangen. Bundesweit laden Initiativen, Vereine, Verbände und Nachbarschaften dazu ein, gemeinsam mit anzupacken und sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Die Aktion soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, in ein neues Ehrenamt hineinzuschnuppern. Der "Ehrentag" wird am 23. Mai begangen, weil an diesem Tag im Jahr 1949 das Grundgesetz verabschiedet wurde.

US-Strafverfahren gegen Migranten Ábrego García eingestellt

Das umstrittene US-Strafverfahren gegen den salvadorianischen Migranten Kilmar Ábrego García, der im vergangenen Jahr im Zentrum eines erbitterten Abschiebestreits stand, ist eingestellt worden. US-Bundesrichter Waverly Crenshaw urteilte am Freitag, die Anklage gegen Ábrego García wegen angeblichen Menschenschmuggels habe einen "Missbrauch von staatsanwaltschaftlicher Macht" dargestellt.

Textgröße ändern: