The National Times - Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben

Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben


Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben
Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben

Ein halbes Jahr nach einem Feuer im Baden-Badener Luxushotel "Badischer Hof" hat sich der Verdacht gegen einen ehemaligen Mitarbeiter erhärtet. Wie die Polizei in Offenburg und die Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Donnerstag mitteilten, verdichteten sich die Hinweise darauf, dass der 36-Jährige den Brand vorsätzlich gelegt hatte. Eine Vernehmung des mittlerweile im Ausland lebenden Tatverdächtigen sei bereits veranlasst worden.

Textgröße ändern:

Demnach befragten die Ermittler über 200 Zeugen und werteten unterschiedliche Spuren aus. Bei den Ermittlungen habe sich ergeben, dass der 36-Jährige bereits in der Vergangenheit ähnliche Straftaten im Ausland begangen habe. Er soll nun in seinem Heimatland vernommen werden.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler demnach von einem entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 55 Millionen Euro aus, von denen rund 50 Millionen Euro am Gebäude selbst und weitere fünf Millionen Euro am Inventar entstanden sein sollen. Durch den Betriebsausfall dürften zudem etwa 20 Millionen Euro Schaden entstanden sein.

Bei dem Brand am 2. September vergangenen Jahres waren rund 160 Gäste aus dem Hotel gerettet worden. Sie blieben unverletzt. Der Altbau in der Kurstadt war gerade erst saniert worden.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

EU und UNO verurteilen Haftstrafen gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong

Die EU und die UNO haben die Haftstrafen gegen drei Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong scharf kritisiert. Die EU bezeichnete den Prozess gegen die Demokratieaktivisten am Freitag als "politisch motiviert". UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk forderte eine Aufhebung der Urteile. Ein Gericht in Hongkong hatte die drei Aktivisten zuvor mit Haftstrafen zwischen fünf und sieben Jahren belegt.

Auto geklaut und zu schnell gefahren - Polizei fahndet mit Blitzerfoto

Ein Autodieb in Potsdam hat der Polizei die Ermittlungsarbeit erleichtert und sich nach der Tat blitzen lassen. Nach dem Mann wird nun mit dem Blitzerfoto gefahndet, wie die Polizei am Freitag in Brandenburg an der Havel mitteilte.

Mutmaßlich Anschlag für Hamas vorbereitet: Sieben Männer in Berlin angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat sieben mutmaßliche Mitglieder der radikalislamischen Hamas wegen der Vorbereitung eines Anschlags auf israelische oder jüdische Ziele angeklagt. Wie die Behörde am Freitag in Karlsruhe mitteilte, sollen die in den vergangenen Monaten festgenommenen Verdächtigen federführend an Waffenbeschaffung und Tatplanung beteiligt gewesen sein. Sie geht demnach davon aus, dass die Hamas schon einen konkreten Anschlag in Deutschland oder Österreich plante.

81-jährige Frau in Baden-Württemberg von Sohn getötet

Im baden-württembergischen Winnenden ist eine 81-jährige Frau offenbar von ihrem psychisch kranken Sohn getötet worden. Eine Nachbarin alarmierte am Mittwochnachmittag die Einsatzkräfte, weil sie laute Schläge aus der Wohnung der Frau hörte, wie die Polizei am Freitag in Aalen mitteilte.

Textgröße ändern: