The National Times - Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben

Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben


Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben
Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben

Ein halbes Jahr nach einem Feuer im Baden-Badener Luxushotel "Badischer Hof" hat sich der Verdacht gegen einen ehemaligen Mitarbeiter erhärtet. Wie die Polizei in Offenburg und die Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Donnerstag mitteilten, verdichteten sich die Hinweise darauf, dass der 36-Jährige den Brand vorsätzlich gelegt hatte. Eine Vernehmung des mittlerweile im Ausland lebenden Tatverdächtigen sei bereits veranlasst worden.

Textgröße ändern:

Demnach befragten die Ermittler über 200 Zeugen und werteten unterschiedliche Spuren aus. Bei den Ermittlungen habe sich ergeben, dass der 36-Jährige bereits in der Vergangenheit ähnliche Straftaten im Ausland begangen habe. Er soll nun in seinem Heimatland vernommen werden.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler demnach von einem entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 55 Millionen Euro aus, von denen rund 50 Millionen Euro am Gebäude selbst und weitere fünf Millionen Euro am Inventar entstanden sein sollen. Durch den Betriebsausfall dürften zudem etwa 20 Millionen Euro Schaden entstanden sein.

Bei dem Brand am 2. September vergangenen Jahres waren rund 160 Gäste aus dem Hotel gerettet worden. Sie blieben unverletzt. Der Altbau in der Kurstadt war gerade erst saniert worden.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Bombenanschläge mit Verletzten bei Macrons Besuch in Damaskus

Beim Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Syrien sind in unmittelbarer Nähe seines Hotels zwei Bombenanschläge verübt worden. Dem syrischen Innenministerium zufolge wurden bei den Explosionen in der Hauptstadt Damaskus am Dienstag 18 Menschen verletzt. Macron war zu dem Zeitpunkt schon zu seinem Treffen mit Interimspräsident Ahmed al-Scharaa aufgebrochen. Er, die Explosionen dürften nicht dazu führen, "dass wir uns destabiliseren lassen".

"Drohende Gefahr" in Bayerns Polizeigesetz wird von Verfassungsgericht geprüft

Bayerns neues Polizeigesetz ist seit seinem Inkrafttreten umstritten - nun wird es vom Bundesverfassungsgericht geprüft. In der Karlsruher Verhandlung am Dienstag ging es vor allem um die Schwelle der "drohenden Gefahr", bei der die Polizei eingreifen darf. Vor Gericht werden Verstöße gegen "eine Vielzahl von Grundrechten" gerügt, wie dessen Präsident Stephan Harbarth sagte. (Az. 1 BvF 1/18 und 1 BvR 2271/18)

Tschechisches Gericht bestätigt Auslieferung von Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland

In Tschechien hat ein Gericht die Auslieferung der deutschen Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich nach Deutschland bestätigt. Das Obergericht in Prag wies am Dienstag eine Beschwerde Liebichs gegen eine entsprechende Entscheidung der Vorinstanz zurück. Die Auslieferung nach Deutschland werde "unter normalen Umständen binnen zehn Tagen erfolgen", sagte Gerichtssprecherin Eliska Duchkova der Nachrichtenagentur AFP.

Mann akzeptiert Trennung nicht: Lebenslange Haft für Mord an Ehefrau in Hessen

Das Landgericht im hessischen Darmstadt hat einen 57-Jährigen wegen Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt. Wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte, sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass er die Tat beging, weil sich die Frau von ihm scheiden ließ. Da er die Trennung nicht akzeptierte, beschloss der Mann demnach, die Frau zu töten.

Textgröße ändern: