The National Times - Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben

Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben


Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben
Ehemaliger Hotelmitarbeiter soll Brand in Luxushotel in Baden-Baden gelegt haben

Ein halbes Jahr nach einem Feuer im Baden-Badener Luxushotel "Badischer Hof" hat sich der Verdacht gegen einen ehemaligen Mitarbeiter erhärtet. Wie die Polizei in Offenburg und die Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Donnerstag mitteilten, verdichteten sich die Hinweise darauf, dass der 36-Jährige den Brand vorsätzlich gelegt hatte. Eine Vernehmung des mittlerweile im Ausland lebenden Tatverdächtigen sei bereits veranlasst worden.

Textgröße ändern:

Demnach befragten die Ermittler über 200 Zeugen und werteten unterschiedliche Spuren aus. Bei den Ermittlungen habe sich ergeben, dass der 36-Jährige bereits in der Vergangenheit ähnliche Straftaten im Ausland begangen habe. Er soll nun in seinem Heimatland vernommen werden.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler demnach von einem entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 55 Millionen Euro aus, von denen rund 50 Millionen Euro am Gebäude selbst und weitere fünf Millionen Euro am Inventar entstanden sein sollen. Durch den Betriebsausfall dürften zudem etwa 20 Millionen Euro Schaden entstanden sein.

Bei dem Brand am 2. September vergangenen Jahres waren rund 160 Gäste aus dem Hotel gerettet worden. Sie blieben unverletzt. Der Altbau in der Kurstadt war gerade erst saniert worden.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Umgang mit Migranten: Frankreich ermittelt gegen Ex-Frontex-Chef

Vier Jahre nach Berichten über illegales Zurückdrängen von Migranten im Mittelmeer hat die französische Justiz Ermittlungen wegen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen Ex-Frontex-Chef Fabrice Leggeri eingeleitet. Nach einer Klage der Menschenrechtsliga von 2024 solle nun ein Untersuchungsrichter eingesetzt werden, hieß es am Dienstag aus Justizkreisen. Leggeri war 2022 zurückgetreten, nachdem Hilfsorganisationen ihm illegale Praktiken vorgeworfen hatten - etwa das Vertuschen des Vorgehens der griechischen und libyschen Küstenwache gegen Migranten sowie illegale und teils gewaltsame Abschiebungen in Drittländer.

15-jähriger Autofahrer hängt Polizei bei Verfolgungsjagd in Oldenburg ab

Ein 15-jähriger Autofahrer hat sich im niedersächsischen Oldenburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und die Beamten zunächst abgehängt. Der Jugendliche war in der Nacht zum Sonntag mit zwei gleichaltrigen Insassen mit dem Auto im Oldenburger Stadtgebiet unterwegs, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als Beamte den Wagen kontrollieren wollten, gab er Gas und floh.

Marihuana in Bürostühlen geschmuggelt: Schlag gegen Drogenbande in Nordrhein-Westfalen

Ermittlern in Nordrhein-Westfalen ist ein Schlag gegen eine mutmaßliche Drogenbande gelungen, die an dem Schmuggel von in Bürostühlen verstecktem Marihuana beteiligt gewesen sein soll. Wie das Zollfahndungsamt Essen am Dienstag mitteilte, wurden bei mehreren Einsätzen insgesamt mehr als eineinhalb Tonnen Marihuana beschlagnahmt. Gegen einen 38-jährigen Hauptverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Der Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Drogen belaufe sich auf mehr als 15 Millionen Euro, hieß es.

Durchsuchungen nach Stromnetz-Anschlag in Berlin

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf Hochspannungsmasten in Berlin im September sind Ermittler am Dienstagmorgen zu einer Razzia ausgerückt. Die Ermittlungen richten sich gegen "namentlich bekannte Beschuldigte", wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Berlin der Nachrichtenagentur AFP sagte. Insgesamt finden bundesweit 18 Durchsuchungen statt. Weitere Details nannte der Sprecher mit Verweis auf den laufenden Einsatz nicht.

Textgröße ändern: