The National Times - Sperre von KI-Chatbot ChatGPT in Italien aufgehoben

Sperre von KI-Chatbot ChatGPT in Italien aufgehoben


Sperre von KI-Chatbot ChatGPT in Italien aufgehoben
Sperre von KI-Chatbot ChatGPT in Italien aufgehoben / Foto: © AFP/Archiv

Italien hat die Sperrung des auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Chatbots ChatGPT wieder aufgehoben. Dies teilte der Entwickler der Anwendung, das US-Unternehmen OpenAI, am Freitag mit. Das Unternehmen setze sich weiter für den Schutz der Daten seiner Nutzer ein, betonte es.

Textgröße ändern:

ChatGPT erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Texte. Nutzer können einzelne Befehle oder Sätze vorgeben, die das System dann mithilfe riesiger Datenmengen aus dem Internet eigenständig ergänzt.

Die Datenschutzbehörde Italiens hatte die Sperrung vor einem Monat unter Verweis auf Datenschutzgründe verhängt. Sie kritisierte insbesondere, dass OpenAI keine Rechtsgrundlage für das massenhafte Sammeln und Speichern personenbezogener Daten habe. Auch hole das Unternehmen keine Einwilligung der betroffenen Menschen ein, und es fehle an Maßnahmen zum Jugendschutz, etwa einer effektiven Alterskontrolle für Minderjährige.

OpenAI veröffentlicht nun nach eigenen Angaben auf seiner Webseite Informationen darüber, wie es Daten sammelt und verwendet, und bietet auf der Homepage von ChatGPT und OpenAI eine "größere Sichtbarkeit" der Politik in Bezug auf personenbezogene Daten. Das Unternehmen versicherte außerdem, dass es ein Tool eingerichtet habe, "das es ermöglicht, in Italien das Alter der Nutzer zu überprüfen", sobald sie sich einloggen.

Die italienische Datenschutzbehörde würdigte am Freitag "die Schritte, die unternommen wurden, um den technischen Fortschritt mit der Achtung der Rechte der Menschen zu verbinden".

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Textgröße ändern: