The National Times - 46-Jährige aus Bayern soll Ermordung ihres Ehemanns geplant haben

46-Jährige aus Bayern soll Ermordung ihres Ehemanns geplant haben


46-Jährige aus Bayern soll Ermordung ihres Ehemanns geplant haben
46-Jährige aus Bayern soll Ermordung ihres Ehemanns geplant haben / Foto: © AFP/Archiv

Eine Frau aus dem bayerischen Mittelfranken soll die Ermordung ihres Ehemanns geplant haben. Wie die Polizei in Nürnberg am Donnerstag mitteilte, wurden die 46-Jährige sowie zwei mutmaßlich in die Tatplanungen eingebundene Männer im Alter von 52 und 36 Jahren festgenommen. Die drei Beschuldigten kamen anschließend auf richterliche Anordnung wegen des Verdachts der Verabredung zum Mord in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Demnach wandte sich der in Dittenheim im Landkreis Ansbach lebende Ehemann der Verdächtigen bereits vor rund zwei Wochen an die Polizei und äußerte den Verdacht, seine Frau wolle ihn töten lassen. Die Beamten nahmen nach eigenen Angaben daraufhin Ermittlungen auf, die den Verdacht tatsächlich bestätigten.

Den vorliegenden Erkenntnissen zufolge habe die 46-Jährige gemeinsam mit einem 52-Jährigen geplant, ihre Ehemann ermorden zu lassen, wie die Polizei weiter mitteilte. Sie habe zudem bereits Geld an den ebenfalls verdächtigen 36-Jährigen bezahlt. Dieser habe in Aussicht gestellt, die Tat auszuführen.

Letztlich wurden die drei Beschuldigten festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft anordnete. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen oder auch den genauen Zeitpunkt der Festnahme teilten die bayerischen Ermittler zunächst nicht mit.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Textgröße ändern: