The National Times - Nach Unfall mit sieben Toten in Thüringen Tatverdacht gegen weiteren Mann

Nach Unfall mit sieben Toten in Thüringen Tatverdacht gegen weiteren Mann


Nach Unfall mit sieben Toten in Thüringen Tatverdacht gegen weiteren Mann
Nach Unfall mit sieben Toten in Thüringen Tatverdacht gegen weiteren Mann / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem schweren Verkehrsunfall mit sieben Toten in Thüringen wird gegen einen weiteren Verdächtigen ermittelt. Nachdem bisher davon ausgegangen wurde, dass ein 45-Jähriger mutmaßlich den Unfall verursachte, kommt nun auch ein 34-Jähriger als Fahrzeuglenker in Betracht, wie die Polizei Nordhausen am Dienstag mitteilte. Beide befinden sich schwer verletzt im Krankenhaus, der 34-Jährige kämpft demnach um sein Leben.

Textgröße ändern:

Zu den neuen Erkenntnissen gelangten die Ermittler aufgrund von Zeugenaussagen von Ersthelfern am Unfallort, der Vernehmung eines Insassen im unfallverursachenden Auto und weiterer Spurenauswertungen. Schlussendlich kämen derzeit die beiden 45 und 34 Jahre alten Männer als Fahrzeugführer in Betracht.

Beide saßen in dem Wagen, der den Unfall auslöste. Sie standen zum Unfallzeitpunkt erheblich unter Alkoholeinfluss, zudem besitzt keiner von beiden eine Fahrerlaubnis. Der 45-Jährige verlor seinen Führerschein bereits 2007. Aus welchen Gründen, wurde bislang nicht bekannt.

Bei dem Unfall starben am späten Samstagnachmittag auf einer Bundesstraße bei Bad Langensalza beim Zusammenstoß von insgesamt drei Fahrzeugen ein 60-Jähriger, ein 44-Jähriger sowie fünf junge Männer und Frauen im Alter von 19 Jahren. Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Der Unfallverursacher war mit seinem Auto in den Gegenverkehr geraten und dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengeprallt. Die beiden entgegenkommenden Wagen gingen bei der Kollision in Flammen auf. Es wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Textgröße ändern: