The National Times - Gruppe von Migranten in Texas in Zug entdeckt - Zwei Tote

Gruppe von Migranten in Texas in Zug entdeckt - Zwei Tote


Gruppe von Migranten in Texas in Zug entdeckt - Zwei Tote
Gruppe von Migranten in Texas in Zug entdeckt - Zwei Tote / Foto: © AFP/Archiv

In einem im US-Bundesstaat Texas angehaltenen Zug ist eine Gruppe "erstickender" Migranten entdeckt worden - zwei von ihnen waren bereits tot. Rund 15 Menschen aus dem Container benötigten "sofortige medizinische Versorgung", zehn von ihnen seien in Krankenhäuser gebracht worden, erklärte die Polizei von Uvalde. Der Zug war Polizeiangaben zufolge östlich von Knippa, einem Ort in Südtexas nahe San Antonio, nach einem anonymen Anruf von US-Grenzschützern angehalten worden.

Textgröße ändern:

Die Polizei bestätigte den Tod von zwei der Migranten. Auch der Bürgermeister von Uvalde, Don McLaughlin, sprach von zwei Toten, erklärte jedoch, dass 17 Menschen in dem Container eingeschlossen gewesen und dass zwölf von ihnen ins Krankenhaus gebracht worden seien, wie der Fernsehsender ABC News berichtete. Den Zustand der drei weiteren Menschen beschrieb er als "okay".

Die Güterbahngesellschaft Union Pacific "wird den Vorfall untersuchen", teilte die Polizei mit. An der Stelle, an der Zug am späten Freitagnachmittag (Ortszeit) angehalten worden war, herrschten zu dem Zeitpunkt Temperaturen um die 30 Grad Celsius.

US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas schrieb im Onlinedienst Twitter: "Es bricht uns das Herz, von einem weiteren tragischen Vorfall mit Migranten zu erfahren, die sich auf diese gefährliche Reise begeben haben. Wir werden mit dem Sheriffbüro von Uvalde zusammenarbeiten, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen". Die Schlepper seien "gefühllos und nur daran interessiert, Geld zu verdienen", fügte er hinzu.

Jedes Jahr versuchen zehntausende Menschen aus Mittelamerika, vor Gewalt und Armut in ihren Ländern in die USA zu flüchten. Allein im Januar nahmen US-Behörden mehr als 128.000 Menschen beim Versuch, von Mexiko aus illegal in die USA einzureisen, fest. Im Juni vergangenen Jahres wurden 56 Migranten in einem überhitzten LKW in der Nähe von San Antonio in Texas tot aufgefunden.

F.Lim--TNT

Empfohlen

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes

Am dritten Tag seiner Frankreich-Reise feiert Papst Leo XIV. im Pilgerort Lourdes erneut eine große Messe unter freiem Himmel. Seit dem frühen Morgen strömten Gläubige zu dem Platz vor dem Marienheiligtum, wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut war. Bei seiner Ankunft im Papamobil wurde Leo XIV. mit Beifall begrüßt. Die Organisatoren rechneten mit 150.000 Teilnehmern. An der Messe am Vortag in Paris hatten 800.000 Menschen teilgenommen, deutlich mehr als erwartet.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und acht Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind am Sonntag zwei Passagiere getötet und acht weitere schwer verletzt worden. Der mit rund 50 Menschen besetzte Bus kam bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Er war demnach auf der Fahrt vom schweizerischen Zürich ins italienische Mailand. An Bord waren philippinische Staatsbürger.

Textgröße ändern: