The National Times - Mutmaßliche Geldautomatensprenger flüchten mit Tempo 200 vor der Polizei

Mutmaßliche Geldautomatensprenger flüchten mit Tempo 200 vor der Polizei


Mutmaßliche Geldautomatensprenger flüchten mit Tempo 200 vor der Polizei
Mutmaßliche Geldautomatensprenger flüchten mit Tempo 200 vor der Polizei / Foto: © AFP/Archiv

Ein Auto mit mutmaßlichen Geldautomatensprengern ist in Niedersachsen mit mehr als 200 Stundenkilometern über zwei Autobahnen vor der Polizei geflüchtet. Nach Angaben der Beamten entzog sich der Fahrer des hochmotorisierten Fahrzeugs am frühen Montagmorgen in Cloppenburg einer Kontrolle durch einen Streifenwagen, später wurde das Auto mithilfe einer Sperrvorrichtung gestoppt. Der Fahrer und mögliche weitere Insassen flohen daraufhin in umliegende Waldstücke.

Textgröße ändern:

Die Flucht des Autos führte laut Polizei zunächst über eine Bundesstraße auf die Autobahn 1 in Richtung Hamburg. Am Dreieck Ahlhorn verloren die Einsatzkräfte den Wagen zunächst aus den Augen, entdeckten ihn kurz darauf mit ausgeschaltetem Licht aber im Ortskern von Ahlhorn wieder. Der Fahrer setzte seine Flucht mit bis zu Tempo 200 über die Autobahn 29 fort, wo er eine halbe Stunde nach Verfolgungsbeginn durch eine Sperre gestoppt wurde.

Wie die Polizei in Delmenhorst weiter mitteilte, flüchteten der Fahrer und mögliche Mitfahrer daraufhin in umliegende Wälder. Eine großangelegte Suche unter Beteiligung von Hubschrauber, Drohnen und Spürhunden verlief zunächst ergebnislos. Die Beamten warnten vor der Mitnahme von Anhaltern in dem Gebiet. Im Auto wurden demnach "Sprengmittel" entdeckt und entschärft. Ein Zusammenhang zu einer Geldautomatensprengung werde geprüft, hieß es weiter.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes

Am dritten Tag seiner Frankreich-Reise feiert Papst Leo XIV. im Pilgerort Lourdes erneut eine große Messe unter freiem Himmel. Seit dem frühen Morgen strömten Gläubige zu dem Platz vor dem Marienheiligtum, wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut war. Bei seiner Ankunft im Papamobil wurde Leo XIV. mit Beifall begrüßt. Die Organisatoren rechneten mit 150.000 Teilnehmern. An der Messe am Vortag in Paris hatten 800.000 Menschen teilgenommen, deutlich mehr als erwartet.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und acht Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind am Sonntag zwei Passagiere getötet und acht weitere schwer verletzt worden. Der mit rund 50 Menschen besetzte Bus kam bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Er war demnach auf der Fahrt vom schweizerischen Zürich ins italienische Mailand. An Bord waren philippinische Staatsbürger.

Angler findet Weltkriegsbombe in Rhein: Blindgänger bei Bonn kontrolliert gesprengt

In Bornheim bei Bonn ist eine von einem Angler im Rhein gefundene Weltkriegsbombe gesprengt worden. 500 Menschen mussten dafür am Samstag im Ortsteil Hersel ihre Häuser und Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Gemeinde mitteilte. Ein Bagger brachte den 250 Kilogramm schweren Blindgänger an Land, wo er von Experten kontrolliert gesprengt wurde. Dies geschah demnach in einer eigens ausgehobenen Sprenggrube.

Textgröße ändern: