The National Times - Digitalminister rechnet mit Cyberangriffen auf deutsche Infrastruktur

Digitalminister rechnet mit Cyberangriffen auf deutsche Infrastruktur


Digitalminister rechnet mit Cyberangriffen auf deutsche Infrastruktur
Digitalminister rechnet mit Cyberangriffen auf deutsche Infrastruktur

Digital- und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) stellt sich im Rahmen des Angriffs Russlands auf die Ukraine auch auf Cyberattacken gegen die deutsche Infrastruktur ein. "Wir haben derzeit keine konkreten Hinweise, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ist damit zu rechnen", sagte Wissing der "Welt am Sonntag". "Wir sind vorbereitet, wachsam und jederzeit handlungsfähig." Man beobachte eine Zunahme russischer Propaganda und Desinformation.

Textgröße ändern:

Weitere Sanktionen gegen Russland im Verkehrsbereich seien denkbar. "Wir haben uns in enger Abstimmung mit unseren Partnern auf ein Maßnahmenpaket verständigt. Selbstverständlich werden wir bei Bedarf auch im Infrastruktur- und Verkehrsbereich reagieren", sagte Wissing. "Ich habe alle Vorbereitungen unternommen, um innerhalb kürzester Zeit handeln zu können." Das Ausmaß der Aggression Russlands zwinge dazu, alle Optionen abzuwägen, auch wenn sie deutschen Unternehmen und ihren Lieferketten schaden könnten. "Ich kann derzeit nichts ausschließen", sagte er der Zeitung.

Russland hatte am Donnerstagmorgen mit einem Großangriff auf die Ukraine begonnen. Westliche Staaten reagierten mit massiven Sanktionen gegen die russische Wirtschaft, unter anderem gegen den Finanzsektor.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef

Der Machtkampf zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell um niedrige Leitzinsen eskaliert. Die US-Justiz leitete Ermittlungen gegen Powell ein, wie der Notenbankchef in einer Videobotschaft bestätigte. Frühere US-Notenbankchefs und führende Ökonomen protestierten scharf gegen das "beispiellose" Vorgehen der Trump-Regierung gegen die Unabhängigkeit der Fed. Die Wall Street reagierte mit Kursabschlägen.

Nach Schnee nun Glatteis: Geschlossene Schulen und einige annullierte Flüge

Nach den massiven Schneefällen der vergangenen Woche hat ein über Deutschland ziehender atlantischer Tiefausläufer am Montag vielerorts für glatte Straßen gesorgt. Im Auto-, Bahn- und Flugverkehr kam es zu Einschränkungen, aber nicht zu einem Stillstand. Unfälle gingen meist glimpflich aus. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main wurden 104 Flüge annulliert. Zahlreiche Schulen, etwa in Bremen, stellten wegen der Glätte den Präsenzunterricht vorübergehend ein.

Mann in Niedersachsen von eigener Bulldogge getötet

In Niedersachsen ist ein Mann offenbar von seiner eigenen Bulldogge getötet worden. Dies sei das Ergebnis der Obduktion der Leiche des 33-Jährigen, teilte die Polizei am Montag in Cloppenburg mit. Der Mann war am vergangenen Donnerstag leblos in einem Graben gefunden worden.

Jugendlicher will Schnee von Stromleitung entfernen - tödlich verletzt

Beim Versuch, Schnee von einer durchhängenden Stromleitung zu entfernen, ist ein Jugendlicher in Bayern tödlich verletzt worden. Er sei am Sonntag im Krankenhaus gestorben, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag in Rosenheim mit. Zu dem Unglück kam es demnach bereits Freitag auf einem Bauernhof in Kiefersfelden.

Textgröße ändern: