The National Times - Digitalminister rechnet mit Cyberangriffen auf deutsche Infrastruktur

Digitalminister rechnet mit Cyberangriffen auf deutsche Infrastruktur


Digitalminister rechnet mit Cyberangriffen auf deutsche Infrastruktur
Digitalminister rechnet mit Cyberangriffen auf deutsche Infrastruktur

Digital- und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) stellt sich im Rahmen des Angriffs Russlands auf die Ukraine auch auf Cyberattacken gegen die deutsche Infrastruktur ein. "Wir haben derzeit keine konkreten Hinweise, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ist damit zu rechnen", sagte Wissing der "Welt am Sonntag". "Wir sind vorbereitet, wachsam und jederzeit handlungsfähig." Man beobachte eine Zunahme russischer Propaganda und Desinformation.

Textgröße ändern:

Weitere Sanktionen gegen Russland im Verkehrsbereich seien denkbar. "Wir haben uns in enger Abstimmung mit unseren Partnern auf ein Maßnahmenpaket verständigt. Selbstverständlich werden wir bei Bedarf auch im Infrastruktur- und Verkehrsbereich reagieren", sagte Wissing. "Ich habe alle Vorbereitungen unternommen, um innerhalb kürzester Zeit handeln zu können." Das Ausmaß der Aggression Russlands zwinge dazu, alle Optionen abzuwägen, auch wenn sie deutschen Unternehmen und ihren Lieferketten schaden könnten. "Ich kann derzeit nichts ausschließen", sagte er der Zeitung.

Russland hatte am Donnerstagmorgen mit einem Großangriff auf die Ukraine begonnen. Westliche Staaten reagierten mit massiven Sanktionen gegen die russische Wirtschaft, unter anderem gegen den Finanzsektor.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Mutmaßlich Kohlenmonoxidvergiftung: Mann stirbt in Sattelauflieger in Niedersachsen

Im niedersächsischen Diepholz ist ein Firmenmitarbeiter tot im Auflieger eines Sattelzugs entdeckt worden. Er starb vermutlich durch eine hohe Konzentration hochgiftigen Kohlenmonoxids in dem zum Transport von Schüttgut dienenden siloartigen Anhänger, wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte. Gefunden wurde der Mann am frühen Montagmorgen.

Suche nach drei Vermissten nach Einsturz von Haus in Görlitz bei Gasexplosion

Nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses in Görlitz bei einer mutmaßlichen Gasexplosion dauert die Suche nach drei Vermissten weiterhin an. "Die Suche hat absolute Priorität", sagte der Oberbürgermeister der sächsischen Stadt, Octavian Ursu (CDU), am Dienstag vor Journalisten. Bei den Vermissten handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann. "Wir sind mit den Angehörigen im Austausch und hoffen das Beste", sagte Kriminaldirektor Raik Schulze.

74-Jähriger in Magdeburg getötet: 26-Jähriger wegen Mordes in Untersuchungshaft

Nach einem tödlichen mutmaßlichen Gewaltverbrechen an einem 74-Jährigen in Magdeburg ist ein 26-Jähriger wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Amtsgericht habe den Haftbefehl gegen en Verdächtigen am Montag erlassen, teilte die Polizei in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts am Dienstag mit. Der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt.

52-Jährige in Hessen auf offener Straße getötet - Eine Festnahme

Eine 52-Jährige Frau ist in Hessen auf offener Straße getötet worden. Ein 23-Jähriger wurde als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, wie die Polizei in Offenbach am Dienstag mitteilte. Die blutüberströmte Frau wurde demnach am frühen Dienstagmorgen auf einem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus in Hanau gefunden. Gegen den 23-Jährigen wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.

Textgröße ändern: