The National Times - Mindestens vier Tote bei Angriff auf Polizeikaserne in Pakistan

Mindestens vier Tote bei Angriff auf Polizeikaserne in Pakistan


Mindestens vier Tote bei Angriff auf Polizeikaserne in Pakistan
Mindestens vier Tote bei Angriff auf Polizeikaserne in Pakistan / Foto: © AFP

In der pakistanischen Hafenstadt Karachi sind mindestens vier Menschen bei einem Angriff auf eine Polizeikaserne getötet worden. Schwer bewaffnete Angreifer drangen nach Angaben der Behörden und von Augenzeugen in das streng bewachte Gelände ein, auf dem sich Dutzende Verwaltungs- und Wohngebäude befinden. Nach Angaben eines Sprechers der Regionalregierung waren zwei Polizisten unter den Toten. Die pakistanischen Taliban reklamierten den Angriff für sich und sprachen von einem Selbstmordkommando.

Textgröße ändern:

Mehrere Stunden nach Beginn des Angriffs waren immer noch Granatenexplosionen und Schüsse zu hören. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah vor dem Polizeikomplex Dutzende Rettungswagen und Fahrzeuge von Sicherheitskräften. Karachi ist die größte Stadt Pakistans, dort leben mehr als 20 Millionen Menschen.

Nach Angaben eines Sprechers der Regionalregierung waren zwei Polizisten unter den Toten. Zudem seien 14 Menschen bei dem Angriff verletzt worden. Alle Angreifer seien getötet worden.

Der pakistanische Zweig der radikalislamischen Taliban, Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP), übernahm die Verantwortung für den Angriff. "Unsere Mujahideen-Märtyrer haben das Polizeibüro in Karachi angegriffen. Weitere Details folgen", erklärte er in einer Whatsapp-Nachricht an AFP.

"Sie haben am Tor eine Rakete benutzt", sagte Innenminister Rana Sanaullah dem TV-Sender Samaa. Die Angreifer seien unter anderem mit Granaten bewaffnet. Verstärkungseinheiten der Polizei und Paramilitärs hätten das Gelände umstellt und versuchten nun, auf das Gelände zu gelangen, "um die Terroristen unschädlich zu machen". In der Kaserne leben hunderte Polizisten mit ihren Familien.

Die Polizei in Pakistan ist immer wieder Ziel von Angriffen militanter Gruppen wie den pakistanischen Taliban und unterschiedlicher Separatistengruppen in der westlichen Provinz Balochistan.

Ende Januar waren bei einem Selbstmordanschlag in einer Moschee eines Polizeipräsidiums in Peshawar mehr als 80 Beamte getötet worden. Die Behörden vermuten hinter dem Anschlag die Tehreek-e-Taliban Pakistan.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt. Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Textgröße ändern: