The National Times - Zwei Menschen nach Messerangriff in Schleswig-Holstein lebensgefährlich verletzt

Zwei Menschen nach Messerangriff in Schleswig-Holstein lebensgefährlich verletzt


Zwei Menschen nach Messerangriff in Schleswig-Holstein lebensgefährlich verletzt
Zwei Menschen nach Messerangriff in Schleswig-Holstein lebensgefährlich verletzt / Foto: © AFP

Bei dem tödlichen Messerangriff in einem Regionalzug in Schleswig-Holstein haben zwei Menschen lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Sie befänden sich ebenso wie ein drittes Opfer weiter im Krankenhaus, sagte die schleswig-holsteinische Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Donnerstag in Kiel. Sütterlin-Waack korrigierte die Zahl der Verletzten von sieben auf fünf. Außerdem korrigierte sie das Alter der getöteten Jugendlichen von 16 auf 17 Jahre. Neben der Heranwachsenden wurde ein 19 Jahre alter Mann getötet, beide Opfer kannten sich.

Textgröße ändern:

"Aufgrund des sehr dynamischen Tatverlaufs ist immer noch sehr viel unklar", sagte die Landesinnenministerin. So sei auch die Motivlage des 33 Jahre alten mutmaßlichen Angreifers Ibrahim A. nach wie vor unklar. A. sei bei seiner Festnahme in Brokstedt verletzt gewesen und zunächst behandelt worden, inzwischen sei er in Polizeigewahrsam. "Ergebnisse einer Vernehmung gibt es noch nicht, so dass wir über Motive nichts sagen können."

Wie Sütterlin-Waack sagte, fanden die Ermittler in vier Waggons des betroffenen Regionalzugs Blutspuren. Der Mann sei noch im Zug überwältigt worden. Wie es zu seinen Verletzungen kam, sei unklar. Der staatenlose Palästinenser war den Ermittlungen zufolge 2014 nach Deutschland eingereist. Er wurde seit 2015 wiederholt in Nordrhein-Westfalen und Hamburg straffällig. Erst kürzlich wurde er in Hamburg aus der Untersuchungshaft entlassen.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt. Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Textgröße ändern: