The National Times - Polizei entdeckt Cannabisplantage mit 1900 Pflanzen bei Paderborn

Polizei entdeckt Cannabisplantage mit 1900 Pflanzen bei Paderborn


Polizei entdeckt Cannabisplantage mit 1900 Pflanzen bei Paderborn
Polizei entdeckt Cannabisplantage mit 1900 Pflanzen bei Paderborn / Foto: © AFP/Archiv

In der Nähe von Paderborn in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine große Cannabisplantage in einer alten Gewerbehalle entdeckt. Es seien etwa 1900 erntereife Pflanzen und mehrere Lastwagenladungen Plantagentechnik sichergestellt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein 47 Jahre alter Tatverdächtiger sei festgenommen worden.

Textgröße ändern:

Der ursprüngliche Hinweis sei aus der Bevölkerung gekommen. Schon von außen sei ein deutlicher Cannabisgeruch wahrnehmbar gewesen, erklärte die Polizei. Die Staatsanwaltschaft habe einen Durchsuchungsbeschluss beantragt. Beamte der Kriminalpolizei und Zivilfahnder hätten den Verdächtigen dann am Freitag überrascht.

Es sei die wohl größte bislang im Kreis Paderborn entdeckte Cannabisplantage. "Diese Anlage ist gebaut worden, um kriminelle Millionenumsätze zu machen", erklärte Verena Mertens, Chefin der Paderborner Kriminalpolizei. Die Ermittlungen hätten "ein unerwartetes Ausmaß angenommen" und würden wohl noch einige Wochen in Anspruch dauern, hieß es weiter.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Explosion in Haus nahe Akropolis in Athen: Ein Todesopfer aus Trümmern geborgen

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Rettungskräfte eine Leiche aus dem Trümmern geborgen. Bei dem Todesopfer handelt es sich vermutlich um eine Touristin aus den USA, die gemeinsam mit ihrem Ehemann und einem weiteren Paar eine Ferienwohnung in dem Gebäude gemietet hatte, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA am Samstag berichtete.

Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten

Im niedersächsischen Delmenhorst sind in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Männer schwer verletzt worden. Einer von ihnen starb auf dem Weg ins Krankenhaus, berichtete die Polizei am Samstagmorgen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.

Papst Leo XIV. ruft zu würdevollem Umgang mit Migranten auf

Papst Leo XIV. hat am zweiten Tag seiner Frankreichreise zu einem würdevollen Umgang mit Migranten aufgerufen. Die Menschen sollten "jene sehen, die unsichtbar sind, und jene befreien, die durch die wirtschaftliche Lage in die Sklaverei gedrängt werden", sagte der Papst bei seinem Besuch einer Einrichtung für Migranten in Paris. Die Geschichte der Kirche und der Menschheit sei nicht von denen geschrieben, die den Eindruck erwecken, zu siegen, indem sie sich durchsetzen, sondern von denen, die sich um Frieden bemühen, Vertrauen schaffen und das Leben fördern, sagte der Papst im Haus Bakhita, das die Diözese Paris eingerichtet hat.

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Textgröße ändern: