The National Times - Verdächtiger nach Drohung gegen Düsseldorfer Weihnachtsmärkte identifiziert

Verdächtiger nach Drohung gegen Düsseldorfer Weihnachtsmärkte identifiziert


Verdächtiger nach Drohung gegen Düsseldorfer Weihnachtsmärkte identifiziert
Verdächtiger nach Drohung gegen Düsseldorfer Weihnachtsmärkte identifiziert / Foto: © AFP/Archiv

Nach einer Drohung gegen Düsseldorfer Weihnachtsmärkte Anfang Dezember haben Ermittler einen "möglichen Verdächtigen" in Niedersachsen identifiziert. Es handle sich um einen Minderjährigen aus dem Raum Osnabrück, wie die Polizei in Düsseldorf und die Generalstaatsanwaltschaft in Celle am Montag mitteilten. Weitere Details nannten sie unter Verweis auf dessen Alter nicht.

Textgröße ändern:

Demnach hatte es am Freitag einen Durchsuchungseinsatz unter Beteiligung von Spezialkräften der Polizei gegeben. Von einer Festnahme war nicht die Rede. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es. Der Einsatz sei Folge "akribischer Ermittlungsarbeit" des Staatsschutzes der Düsseldorfer Polizei gewesen.

Die Drohungen gegen die Weihnachtsmärkte in der Innenstadt von Düsseldorf war am Nachmittag des 5. Dezembers eingegangen und hatte die Polizei zu einer vorsorglichen Räumung veranlasst. Die Einsatzkräfte sprachen damals von einer "abstrakten Bedrohung", auf die nach dem Prinzip "Safety First" (Sicherheit geht vor) reagiert worden sei. Nähere Angaben zur Art der Drohung machten die Behörden damals wie auch am Montag jedoch nicht.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: