The National Times - Knapp drei Jahre Haft in Fulda für Aufschneiden von Pulsadern von Ehemann

Knapp drei Jahre Haft in Fulda für Aufschneiden von Pulsadern von Ehemann


Knapp drei Jahre Haft in Fulda für Aufschneiden von Pulsadern von Ehemann
Knapp drei Jahre Haft in Fulda für Aufschneiden von Pulsadern von Ehemann / Foto: © AFP/Archiv

Weil sie ihren Ehemann betäubte und ihm die Pulsadern aufschnitt, um seinen Suizid vorzutäuschen, hat das Landgericht in Fulda eine 36-Jährige zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Die Frau wurde am Montag der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Textgröße ändern:

Sie hatte laut Anklage im November 2016 ihren getrennt von ihr lebenden Ehemann mit einem Schlafmittel betäubt und ihm anschließend mit einem Teppichmesser die Pulsadern aufgeschnitten. Der Mann überlebte jedoch, weil er aufwachte, woraufhin die damals 30-Jährige den Notruf rief. Dem Sprecher zufolge wollte die Frau im Streit um das Sorgerecht des gemeinsamen Kinds den Suizid ihres Manns vortäuschen.

Sie floh dann nach Anklageerhebung in ihr Heimatland Peru, von wo aus sie im Oktober in die Bundesrepublik ausgeliefert wurde. Staatsanwaltschaft und Verteidigung verzichteten dem Sprecher zufolge bereits darauf, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: