The National Times - Zehn Tote bei Feuer in siebenstöckigem Wohnhaus bei Lyon

Zehn Tote bei Feuer in siebenstöckigem Wohnhaus bei Lyon


Zehn Tote bei Feuer in siebenstöckigem Wohnhaus bei Lyon
Zehn Tote bei Feuer in siebenstöckigem Wohnhaus bei Lyon / Foto: © AFP

Bei einem Brand in einem siebenstöckigen Wohnhaus in einem Vorort von Lyon sind zehn Menschen gestorben, unter ihnen fünf Kinder im Alter von drei bis 15 Jahren. Vier Menschen schwebten in Lebensgefahr, zehn weitere seien leichter verletzt, teilte die Präfektur am Freitag mit. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar.

Textgröße ändern:

"Es ist ein Schock, die Zahl der Opfer ist erschreckend hoch", sagte Innenminister Gérald Darmanin, der am Freitag den Unfallort besuchen wollte.

Das Feuer war nach Abgaben der Feuerwehr gegen 03.00 Uhr in der Nacht zu Freitag im Erdgeschoss ausgebrochen. Etwa 170 Feuerwehrleute und 65 Löschfahrzeuge waren im Einsatz. Die Flammen konnten am Morgen gelöscht werden.

"Ich habe Menschen um Hilfe schreien hören", sagte Assed Belal, ein junger Mann aus der Nachbarschaft, der sich während des Brandes in der Nähe befand. "Einige Menschen saßen auf ihren Balkonen fest, die Feuerwehr hatte Schwierigkeiten wegen der Bäume", berichtete er der Nachrichtenagentur AFP.

Er habe von Freunden gehört, dass sie ein etwa zehn Jahre altes Kind aufgefangen hätten, das dessen Mutter von einem Balkon geworfen habe, um es vor den Flammen zu retten. Diese Szene habe er selbst allerdings nicht gesehen.

In zwei nahegelegenen Schulen wurde Betroffenen seelische Unterstützung angeboten. Ein Abgeordneter der konservativen Republikaner verwies darauf, dass es in dem Viertel in der Vergangenheit häufiger Probleme mit der Sicherheit gegeben habe. Das Viertel Mas du Taureau galt lange als sozialer Brennpunkt und wird seit einigen Jahren modernisiert.

T.Ward--TNT

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: