The National Times - Haftantrag gegen Mann wegen Schüssen auf Polizisten in Thüringen

Haftantrag gegen Mann wegen Schüssen auf Polizisten in Thüringen


Haftantrag gegen Mann wegen Schüssen auf Polizisten in Thüringen
Haftantrag gegen Mann wegen Schüssen auf Polizisten in Thüringen

Ein 33-Jähriger, der in Thüringen auf Polizisten und deren Streifenwagen schoss, soll in Haft kommen. Der Mann sollte am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei in Saalfeld mitteilte. Unterdessen wurden weitere Details der Tat bekannt.

Textgröße ändern:

Offensichtlich lockte der polizeibekannte Mann aus der Gemeinde Ziegenrück in der Nacht zum Mittwoch die Beamten unter einem falschen Vorwand zu seiner Wohnung, wo er sie anschließend beschoss. An einem Funkstreifenwagen wurden mehrere Einschusslöcher gefunden. Die vier Beamten blieben unverletzt.

Bei der Tatwaffe handelte es sich demnach um ein Luftdruckgewehr, dass womöglich manipuliert wurde. Die Waffe sei rein äußerlich nicht von anderen Gewehren zu unterscheiden.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart

Nach einem tödlichen Nachbarschaftsstreit ist ein 29-jähriger Stuttgarter zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt worden. Das Landgericht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt sprach ihn am Dienstag der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Sarkozy-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert Verurteilung wegen Korruption

Im Berufungsverfahren gegen Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wegen mutmaßlich illegaler Wahlkampfgelder aus Libyen hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag dessen Verurteilung wegen Korruption und illegaler Wahlkampffinanzierung gefordert. "Es gab sehr wohl eine Vereinbarung zwischen Nicolas Sarkozy und (dem damaligen libyschen Machthaber) Muammar al-Gaddafi", betonte Staatsanwalt Damien Brunet am zweiten Tag des Plädoyers. Die Forderung des Strafmaßes wird erst später erwartet.

Vier Festnahmen bei Razzia wegen Bestechung im Baugewerbe in Hessen und Bayern

Bei Durchsuchungen wegen Bestechung und Bestechlichkeit im Baugewerbe mit Millionenschaden in Hessen und Bayern haben Ermittler vier Menschen festgenommen. Sie sollen Bestechungsgelder erhalten beziehungsweise gezahlt haben, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Dienstag mitteilte. Insgesamt wird in dem Komplex gegen 28 Beschuldigte ermittelt. Seit 2019 sollen sie Bestechungsgelder erhalten oder gezahlt haben, um bei Aufträgen bevorzugt zu werden.

Europarat prangert abnehmende Hilfsbereitschaft für Ukrainer an

Der Europarat hat eine nachlassende Aufnahmebereitschaft für Ukraine-Flüchtlinge angeprangert. "Der allmähliche Abbau des Schutzstatus führt dazu, dass besonders Schutzbedürftige auf der Strecke bleiben", warnte der Menschenrechtskommissar des Europarats, Michael O'Flaherty, am Dienstag. Mehrere Aufnahmeländer hätten begonnen, den Schutz für geflüchtete Ukrainer schrittweise einzuschränken, indem sie etwa Wohnhilfen oder andere Sozialleistungen reduzieren. Dies könne "einen unangemessenen Druck zu einer verfrühten Rückkehr" ausüben, warnte O’Flaherty.

Textgröße ändern: