The National Times - Mindestens 44 Tote durch Erdrutsche und Überschwemmungen in Brasilien

Mindestens 44 Tote durch Erdrutsche und Überschwemmungen in Brasilien


Mindestens 44 Tote durch Erdrutsche und Überschwemmungen in Brasilien
Mindestens 44 Tote durch Erdrutsche und Überschwemmungen in Brasilien

In Brasilien sind bei Erdrutschen und Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Am schlimmsten betroffen war die malerische Stadt Petrópolis nördlich von Rio de Janeiro, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. 21 Menschen konnten nach Rettungsmaßnahmen lebend geborgen werden. Die Behörden befürchten jedoch weitere Tote. 300 Menschen kamen in Notunterkünften unter.

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Im Internet verbreitete Bilder zeigten zerstörte Häuser, von den Fluten mitgerissene Autos und überschwemmte Geschäfte. Spezialteams mit Booten und Geländefahrzeugen suchten nach möglichen weiteren Opfern. 400 Soldaten wurden zur Unterstützung der Such- und Rettungsteams entsandt. Hilfsorganisationen riefen zu Spenden auf.

Nach Angaben des Wetterdienstes fielen in einigen Stadtteilen von Petrópolis binnen weniger Stunden bis zu 260 Millimeter Regen, mehr als normalerweise im gesamten Februar.

Der Einwohner Wendel Pio Lourenco sagte, er sei nachts durch die Straßen gegangen und habe ein Mädchen gefunden, das "bei lebendigem Leibe" begraben worden sei. "Jeder sagt, dass es nach einem Kriegsgebiet aussieht", fügte der 24-jährige hinzu. Die Stadt mit ihren 300.000 Einwohnern wurde zum "Katastrophengebiet" erklärt. Der Stadtrat ordnete drei Tage Totentrauer an.

Präsident Jair Bolsonaro, der sich derzeit auf Staatsbesuch in Russland aufhält, rief seine Minister auf, den Opfern des Unglücks "sofortige Hilfe" zu leisten. Bolsonaro sprach von einer "Tragödie".

Petrópolis liegt in den Bergen des Bundesstaats Rio de Janeiro. Dort steht die Sommerresidenz des ehemaligen kaiserlichen Hofes von Brasilien.

Im Januar 2011 waren in der Bergregion mehr als 900 Menschen ums Leben gekommen, als heftige Regenfälle Überschwemmungen und Erdrutsche verursachten.

Bereits Anfang dieses Monats hatte es in Brasilien Erdrutsche und Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen gegeben. Dabei kamen im Bundesstaat São Paulo 28 Menschen ums Leben.

E.Cox--TNT

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