The National Times - Stark-Watzinger: Corona-Tests an Schulen nur bei Symptomen 

Stark-Watzinger: Corona-Tests an Schulen nur bei Symptomen 


Stark-Watzinger: Corona-Tests an Schulen nur bei Symptomen 
Stark-Watzinger: Corona-Tests an Schulen nur bei Symptomen  / Foto: © AFP/Archiv

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat sich gegen regelmäßige Corona-Tests an Schulen ausgesprochen. "Ich halte ein anlassloses Massentesten nicht für sinnvoll - gerade bei Omikron", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Samstag. "Wenn testen, dann gezielt und anlassbezogen - also nur dann, wenn ein Kind die entsprechenden Symptome zeigt."

Textgröße ändern:

Die Ministerin machte zudem deutlich, dass sie Corona-Schutzmasken im Klassenzimmer nicht für erforderlich hält, so lange die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen dominiert. "Die Maske ist an das harte Kriterium gebunden, dass der Präsenzunterricht gefährdet wäre", sagte Stark-Watzinger. "Die Länder sollten mit diesem Instrument daher sehr zurückhaltend sein." Sie erwarte, "dass es bei der Omikron-Variante gar nicht zum Tragen kommen muss".

Die FDP-Politikerin nannte zwei Kriterien für das Maskentragen: "Das Virus löst schwerere Krankheitsverläufe aus, und es gefährdet den Präsenzunterricht." Erst dann halte sie die Maske im Klassenzimmer für gerechtfertigt.

Die Bildungsministerin stellte sich hinter die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), auch fünf- bis elfjährige Kinder zu impfen. "Ich unterstütze die Empfehlung und setze mich auch für niedrigschwellige Impfangebote an den Schulen ein", sagte sie. "Kinder gegen Corona zu impfen, bleibt aber natürlich eine persönliche Entscheidung."

D.Cook--TNT

Empfohlen

Leonberg lädt zur 18. Ausbildungsbörse Interkom

56 Aussteller informieren am 22. Oktober in der Stadthalle Leonberg über Ausbildungsberufe und duale Studiengänge. Der Eintritt zur Interkom ist frei.

Fünfter Tag in Folge: Erneut Gewalt bei Demos gegen die Regierung in Albanien

Bei Demonstrationen für bessere Bildungsbedingungen und gegen die Regierung ist es am Samstag in Albanien erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Protestierende griffen vor dem Bildungsministerium in der Hauptstadt Tirana Polizisten mit Steinen an und setzten Mülltonnen in Brand. Erstmals bei den seit fünf Tagen andauernden Demonstrationen setzte die Polizei laut dem Bericht eines Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP Gummigeschosse ein, um die Menge auseinander zu treiben.

Protesttag in Frankreich: Erste Kundgebungen begonnen - bereits dutzende Festnahmen

In Frankreich haben am Samstag die ersten Kundgebungen beim landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände an Schulen begonnen. In Paris griffen rund hundert Demonstranten den Sitz des Senders CNews an, der zum Konzern des rechtsgerichteten französischen Milliardärs Vincent Bolloré gehört. 21 Menschen wurden festgenommen, die Gegenstände auf Fenster des Gebäudes warfen, wie die Polizei mitteilte.

Entsetzen nach tödlichen Schüssen an US-Schule - Trump rühmt eingreifenden Anwohner

Nach dem Schusswaffenangriff an einer Grundschule in Bend im US-Bundesstaat Oregon mit vier Toten ist das Entsetzen groß in der Kleinstadt südlich von Portland. Wie die Polizei am Freitag (Ortszeit) mitteilte, handelte es sich bei dem Angreifer um einen früheren Schüler im Alter von 16 Jahren. Ein Anwohner hatte ihn erschossen und erhielt dafür viel Anerkennung, unter anderem von US-Präsident Donald Trump und der Waffenlobbyorganisation NRA.

Textgröße ändern: