The National Times - Neuer Höchststand bei Studienabschlüssen ohne Abitur

Neuer Höchststand bei Studienabschlüssen ohne Abitur


Neuer Höchststand bei Studienabschlüssen ohne Abitur
Neuer Höchststand bei Studienabschlüssen ohne Abitur / Foto: © dpa/AFP/Archiv

In Deutschland erlangen immer mehr Menschen ohne Abitur einen Hochschulabschluss. Im Jahr 2024 schlossen 10.270 Menschen ohne Abitur ihr Bachelor- oder Masterstudium ab, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Dienstag in Gütersloh mitteilte. Damit sei ein neuer Höchststand erreicht worden, hieß es. Seit der bundesweiten Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte schlossen 104.941 Menschen ohne Abitur ein Studium ab.

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Zugleich bleibe die Zahl der Studierende ohne Abitur stabil. Rund 70.000 Studentinnen und Studenten ohne Hochschul- und Fachhochschulreife seien aktuell an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Das entspricht einem Anteil von 2,4 Prozent aller Studierenden.

Bei den Studienanfängern zeigt sich demnach eine leicht steigende Tendenz. Rund 13.000 Erstsemester ohne Abitur nahmen aktuell ein Studium auf, was einem Anteil von 2,7 Prozent aller Studienanfänger entspricht.

Regional bestehen der CHE-Auswertung zufolge regionale Unterschiede. Mit einem Anteil von 5,8 Prozent unter den Erstsemestern liegt erstmals Bremen auf dem ersten Rang. Dahinter folgen der bisherige Spitzenreiter Thüringen mit fünf Prozent sowie Hamburg mit 4,5 Prozent.

Die beliebteste Hochschule bei Studienanfängern ohne Abitur ist die staatliche Fernuniversität in Hagen mit 1128 Erstsemestern. Sie liegt vor den privaten Hochschulen FOM Hochschule für Oekonomie und Management mit 925 und der IU Internationale Hochschule in Erfurt mit 816 Erstsemestern, die ihren Spitzenplatz aus den Vorjahren einbüßte.

Inhaltlich konzentrieren sich die meisten Studienanfänger ohne Abitur mit 50 Prozent auf die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie die Ingenieurwissenschaften mit 19,1 Prozent. Danach folgt der Bereich Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften mit 16,6 Prozent.

A.Robinson--TNT

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