The National Times - Bafög-Empfänger erhalten künftig mehr Geld

Bafög-Empfänger erhalten künftig mehr Geld


Bafög-Empfänger erhalten künftig mehr Geld
Bafög-Empfänger erhalten künftig mehr Geld / Foto: © AFP

Mehr Geld für mehr Studierende: Der Bundesrat hat am Freitag die kürzlich vom Bundestag beschlossene Bafög-Reform gebilligt. Der so genannte Grundbedarfssatz steigt damit um 5,75 Prozent auf 452 Euro im Monat. Der Wohnkostenzuschlag für Studierende, die nicht im Elternhaus wohnen, erhöht sich um elf Prozent von 325 Euro auf 360 Euro.

Textgröße ändern:

Der Förderungshöchstsatz inklusive Wohnkostenzuschlag steigt damit von 861 Euro auf 934 Euro - eine Steigerung von mehr als acht Prozent. Alle Bafög-Geförderten, die auswärts wohnen, bekommen eine Einmalzahlung für einen Heizkostenzuschuss in Höhe von 230 Euro.

Der Kinderbetreuungszuschlag steigt von 150 Euro auf 160 Euro. Außerdem sollen verschiedene Freibeträge angehoben werden: Der für das eigene Vermögen der Bezieherinnen und Bezieher etwa soll auf 15.000 Euro für unter 30-Jährige und auf 45.000 Euro ab 30 Jahren steigen. Statt wie bisher ab 2000 Euro soll das Einkommen von verheirateten Elternteilen künftig erst ab 2415 Euro auf den Bafög-Anspruch des Kindes angerechnet werden.

Die Möglichkeit, Darlehensschulden nach 20 Jahren zu erlassen, gilt künftig auch für jene, die dies nicht innerhalb der gesetzten Frist nicht beantragt hatten.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Ausgaben von Hochschulen steigen 2024 um fünf Prozent - Einnahmen halten Schritt

Die Ausgaben deutscher Hochschulen sind 2024 um fünf Prozent gestiegen. Sie erreichten damit eine Summe von rund 79,2 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Personalausgaben und Ausgaben für den laufenden Sachaufwand stiegen im Jahresvergleich um je sechs Prozent, die Investitionsausgaben nur um 0,7 Prozent.

Unesco prangert mangelnde Bildungsgerechtigkeit in Deutschland an

Deutschland liegt bei der Bildungsgerechtigkeit hinter anderen europäischen Staaten zurück. "Fast vier von fünf Kindern aus wohlhabenden Haushalten, aber weniger als eines von drei Kindern aus benachteiligten Haushalten erhalten eine Gymnasial-Empfehlung", heißt es im am Mittwoch veröffentlichten Weltbildungsbericht der Unesco. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund seien in der beruflichen Ausbildung überrepräsentiert. Der Bericht erkennt an, dass "jüngere Reformen in Deutschland das Ziel verfolgten, benachteiligte Gruppen besser zu unterstützen".

Brigitte Macron nimmt an Kinderschutz-Podium von Melania Trump teil

Brigitte Macron, Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, will sich auf einer von US-First-Lady Melania Trump organisierten Veranstaltung zum Schutz von Kindern im digitalen Zeitalter äußern. Die Teilnahme von Brigitte Macron stehe im Zusammenhang mit dem französischen G7-Vorsitz, teilte das französische Präsidialamt am Dienstag mit. Die 72-Jährige ist eine ehemalige Lehrerin, die sich seit Langem im Kampf gegen Cybermobbing engagiert.

Neuer Höchststand bei Studienabschlüssen ohne Abitur

In Deutschland erlangen immer mehr Menschen ohne Abitur einen Hochschulabschluss. Im Jahr 2024 schlossen 10.270 Menschen ohne Abitur ihr Bachelor- oder Masterstudium ab, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Dienstag in Gütersloh mitteilte. Damit sei ein neuer Höchststand erreicht worden, hieß es. Seit der bundesweiten Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte schlossen 104.941 Menschen ohne Abitur ein Studium ab.

Textgröße ändern: