The National Times - Beschäftigtenzahl in öffentlichem Dienst gestiegen

Beschäftigtenzahl in öffentlichem Dienst gestiegen


Beschäftigtenzahl in öffentlichem Dienst gestiegen
Beschäftigtenzahl in öffentlichem Dienst gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist im vergangenen Jahr auf 5,4 Millionen gestiegen. Das waren 95.900 Menschen oder 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Damit arbeiteten 2024 zwölf Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland im Staatsdienst.

Textgröße ändern:

Ein Großteil davon arbeitete 2024 mit mehr als einer Million in Schulen. Die Zahl der angestellten Beschäftigten stieg an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen um 0,9 Prozent auf 354.800, die Zahl der Beamten um 2,4 Prozent auf 693.200 Menschen.

Auch der Zuwachs in den kommunalen Kindertagesstätten setzte sich fort. 2024 arbeiteten dort 289.900 Menschen, das waren elftausend oder vier Prozent mehr als 2023. An den Hochschulen einschließlich Hochschulkliniken stieg das Personal um 2,3 Prozent auf 636.100 Staatsbedienstete.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Warum Diversity-Programme scheitern

Und was systemisches Denken wirklich verändert

Statistik: Zahl der Studienberechtigten in Deutschland 2025 gesunken

Die Zahl der Studienberechtigten in Deutschland ist 2025 deutlich gesunken. Rund 341.700 Schülerinnen und Schüler erwarben im vergangenen Jahr die Hochschul- oder Fachhochschulreife, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Das waren acht Prozent oder 29.900 weniger als im Jahr zuvor. Grund sei vor allem das Auslaufen des achtjährigen Gymnasiums (G8) in Bayern im Jahr 2024.

Pentagon beendet akademische Zusammenarbeit mit Uni Harvard

Das US-Verteidigungsministerium beendet seine Zusammenarbeit mit der Elite-Universität. Soldaten würden künftig nicht mehr für Studienprogramme nach Harvard geschickt, kündigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) an. Die Harvard-Universität wird von der Regierung von Präsident Donald Trump schon seit vergangenem Jahr massiv unter Druck gesetzt. Die Regierung wirft Harvard und anderen Elite-Hochschulen des Landes vor, von linksgerichteten Anschauungen geprägt zu sein.

Studie: Herkunft entscheidet früh über Bildungschancen

Eltern mit hohem Bildungs- und Einkommensniveau investieren deutlich mehr Zeit und Geld in die Förderung ihrer Kinder als sozial schlechter gestellte Eltern. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) hervor. Kinder und Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten verbringen demnach durchschnittlich knapp 20 Minuten pro Tag weniger Zeit mit ihren Eltern mit Lesen, Vorlesen, Hausaufgaben oder Gesprächen als Kinder aus Akademikerhaushalten.

Textgröße ändern: