The National Times - Anteil der Menschen mit erstem Hochschulabschluss in Deutschland bleibt konstant

Anteil der Menschen mit erstem Hochschulabschluss in Deutschland bleibt konstant


Anteil der Menschen mit erstem Hochschulabschluss in Deutschland bleibt konstant
Anteil der Menschen mit erstem Hochschulabschluss in Deutschland bleibt konstant / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Menschen, die ihr Erststudium an einer Hochschule in Deutschland erfolgreich abgeschlossen haben, ist 2023 nahezu konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, gab es 297.200 Absolventinnen und Absolventen und damit rund 4000 weniger als 2022. Der Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerung lag damit unverändert bei 32 Prozent.

Textgröße ändern:

Dabei war der Anteil der Frauen mit erfolgreich beendetem Bachelor- oder Masterstudiengang mit 36 Prozent deutlich höher als bei den Männern (28 Prozent). Überwiegend handelte es sich bei den Absolventinnen und Absolventen um Menschen zwischen 21 und 29 Jahren. In 86 Prozent der Fälle schlossen die Studierenden ihren Bachelor ab.

Die höchste Erstabsolventenquote gab es den Angaben zufolge 2023 mit 51 Prozent in Berlin. Generell lag sie mit 41 Prozent in den Stadtstaaten höher als mit 31 Prozent in den Flächenländern. Am niedrigsten war die Quote 2023 in Brandenburg (23 Prozent). Allerdings dürften laut Statistischen Bundesamt viele der Berliner Absolventinnen und Absolventen in Brandenburg leben.

Die Quote gibt an, wie hoch der Anteil der Menschen mit erstem Hochschulabschluss an der gleichaltrigen Bevölkerung ist. Sie wird für jeden Altersjahrgang berechnet und dann zusammengetragen.

Die Quote veränderte sich 2023 nicht, weil der Zensus 2022 eine um 1,4 Millionen Menschen niedrigere Bevölkerungszahl ergeben hatte. Nach der vorherigen Zählung hätte die Quote bei 31 Prozent gelegen.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Warum Diversity-Programme scheitern

Und was systemisches Denken wirklich verändert

Statistik: Zahl der Studienberechtigten in Deutschland 2025 gesunken

Die Zahl der Studienberechtigten in Deutschland ist 2025 deutlich gesunken. Rund 341.700 Schülerinnen und Schüler erwarben im vergangenen Jahr die Hochschul- oder Fachhochschulreife, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Das waren acht Prozent oder 29.900 weniger als im Jahr zuvor. Grund sei vor allem das Auslaufen des achtjährigen Gymnasiums (G8) in Bayern im Jahr 2024.

Pentagon beendet akademische Zusammenarbeit mit Uni Harvard

Das US-Verteidigungsministerium beendet seine Zusammenarbeit mit der Elite-Universität. Soldaten würden künftig nicht mehr für Studienprogramme nach Harvard geschickt, kündigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) an. Die Harvard-Universität wird von der Regierung von Präsident Donald Trump schon seit vergangenem Jahr massiv unter Druck gesetzt. Die Regierung wirft Harvard und anderen Elite-Hochschulen des Landes vor, von linksgerichteten Anschauungen geprägt zu sein.

Studie: Herkunft entscheidet früh über Bildungschancen

Eltern mit hohem Bildungs- und Einkommensniveau investieren deutlich mehr Zeit und Geld in die Förderung ihrer Kinder als sozial schlechter gestellte Eltern. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) hervor. Kinder und Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten verbringen demnach durchschnittlich knapp 20 Minuten pro Tag weniger Zeit mit ihren Eltern mit Lesen, Vorlesen, Hausaufgaben oder Gesprächen als Kinder aus Akademikerhaushalten.

Textgröße ändern: