The National Times - Lehrerverband fordert von MPK Weichenstellungen für Corona-Herbst an Schulen

Lehrerverband fordert von MPK Weichenstellungen für Corona-Herbst an Schulen


Lehrerverband fordert von MPK Weichenstellungen für Corona-Herbst an Schulen
Lehrerverband fordert von MPK Weichenstellungen für Corona-Herbst an Schulen / Foto: © AFP/Archiv

Der Deutsche Lehrerverband hat vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag mit Blick auf die Corona-Pandemie schnelle Weichenstellungen für einen sicheren Unterricht im kommenden Schuljahr gefordert. "Bund und Länder müssen alles tun, damit die Schulen auf alle möglichen Pandemieszenarien im Herbst und Winter optimal vorbereitet sind", sagte der Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Meidinger forderte, die im September auslaufenden Regeln aus dem Bundesinfektionsschutzgesetz noch vor der Sommerpause zu verlängern und an die drohenden Gefahren im Herbst anzupassen. "Dazu gehört zwingend die Möglichkeit, die Maskenpflicht an Schulen auch wieder landesweit auszusprechen." Grundsätzlich hofften die Lehrkräfte auch, dass im nächsten Schuljahr ein Unterricht weitgehend ohne Masken möglich sei, sagte er. "Dies hängt aber vom weiteren Infektionsgeschehen und den dann vorherrschenden Virusvarianten ab, was derzeit niemand verlässlich vorhersehen kann."

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Warum Diversity-Programme scheitern

Und was systemisches Denken wirklich verändert

Statistik: Zahl der Studienberechtigten in Deutschland 2025 gesunken

Die Zahl der Studienberechtigten in Deutschland ist 2025 deutlich gesunken. Rund 341.700 Schülerinnen und Schüler erwarben im vergangenen Jahr die Hochschul- oder Fachhochschulreife, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Das waren acht Prozent oder 29.900 weniger als im Jahr zuvor. Grund sei vor allem das Auslaufen des achtjährigen Gymnasiums (G8) in Bayern im Jahr 2024.

Pentagon beendet akademische Zusammenarbeit mit Uni Harvard

Das US-Verteidigungsministerium beendet seine Zusammenarbeit mit der Elite-Universität. Soldaten würden künftig nicht mehr für Studienprogramme nach Harvard geschickt, kündigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) an. Die Harvard-Universität wird von der Regierung von Präsident Donald Trump schon seit vergangenem Jahr massiv unter Druck gesetzt. Die Regierung wirft Harvard und anderen Elite-Hochschulen des Landes vor, von linksgerichteten Anschauungen geprägt zu sein.

Studie: Herkunft entscheidet früh über Bildungschancen

Eltern mit hohem Bildungs- und Einkommensniveau investieren deutlich mehr Zeit und Geld in die Förderung ihrer Kinder als sozial schlechter gestellte Eltern. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) hervor. Kinder und Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten verbringen demnach durchschnittlich knapp 20 Minuten pro Tag weniger Zeit mit ihren Eltern mit Lesen, Vorlesen, Hausaufgaben oder Gesprächen als Kinder aus Akademikerhaushalten.

Textgröße ändern: