The National Times - SPD will kostenfreies Mittagessen für alle in den Schulen

SPD will kostenfreies Mittagessen für alle in den Schulen


SPD will kostenfreies Mittagessen für alle in den Schulen
SPD will kostenfreies Mittagessen für alle in den Schulen / Foto: © AFP/Archiv

Die SPD will nach der Bundestagswahl ein kostenloses Mittagessen für alle Schüler einführen. SPD-Generalsekretär Matthias Miersch sagte der "Bild am Sonntag", er arbeite derzeit an einem entsprechenden Konzept. Mit dem Wahlversprechen will die SPD nach eigenen Angaben eine Empfehlung des Bürgerrats zum Thema Ernährung umsetzen. Der Bürgerrat sind zufällig ausgeloste Bürger, die den Bundestag in konkreten Fragen beraten.

Textgröße ändern:

Von dem kostenfreien Mittagessen sollen Schüler von der ersten Klasse bis zum Abitur profitieren. Miersch betonte, dies könne etwa durch die Reduzierung von Übergewicht dazu beitragen, gesundheitliche Folgekosten für die Volkswirtschaft zu verhindern. Die kostenfreie Mahlzeit sei aber auch eine Frage der Integration. "Gemeinsam zu essen ist ein Wert an sich. Da ist ganz, ganz viel soziale Gerechtigkeit mit drin", sagte der SPD-Generalsekretär.

Die Kosten soll demnach vor allem der Bund tragen. Die Länder sollen Miersch zufolge nicht einseitig belastet werden. Der SPD-Generalsekretär geht von einem "Milliardenbetrag" für den Bundeshaushalt aus.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Warum Diversity-Programme scheitern

Und was systemisches Denken wirklich verändert

Statistik: Zahl der Studienberechtigten in Deutschland 2025 gesunken

Die Zahl der Studienberechtigten in Deutschland ist 2025 deutlich gesunken. Rund 341.700 Schülerinnen und Schüler erwarben im vergangenen Jahr die Hochschul- oder Fachhochschulreife, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Das waren acht Prozent oder 29.900 weniger als im Jahr zuvor. Grund sei vor allem das Auslaufen des achtjährigen Gymnasiums (G8) in Bayern im Jahr 2024.

Pentagon beendet akademische Zusammenarbeit mit Uni Harvard

Das US-Verteidigungsministerium beendet seine Zusammenarbeit mit der Elite-Universität. Soldaten würden künftig nicht mehr für Studienprogramme nach Harvard geschickt, kündigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) an. Die Harvard-Universität wird von der Regierung von Präsident Donald Trump schon seit vergangenem Jahr massiv unter Druck gesetzt. Die Regierung wirft Harvard und anderen Elite-Hochschulen des Landes vor, von linksgerichteten Anschauungen geprägt zu sein.

Studie: Herkunft entscheidet früh über Bildungschancen

Eltern mit hohem Bildungs- und Einkommensniveau investieren deutlich mehr Zeit und Geld in die Förderung ihrer Kinder als sozial schlechter gestellte Eltern. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) hervor. Kinder und Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten verbringen demnach durchschnittlich knapp 20 Minuten pro Tag weniger Zeit mit ihren Eltern mit Lesen, Vorlesen, Hausaufgaben oder Gesprächen als Kinder aus Akademikerhaushalten.

Textgröße ändern: