The National Times - Mehrere Verletzte durch Mottenkugel in Schule in Düren

Mehrere Verletzte durch Mottenkugel in Schule in Düren


Mehrere Verletzte durch Mottenkugel in Schule in Düren
Mehrere Verletzte durch Mottenkugel in Schule in Düren / Foto: © AFP/Archiv

In einer Schule im nordrhein-westfälischen Düren sind mehrere Jugendliche und Lehrer durch eine Mottenkugel verletzt worden. Ein Schüler brachte am Montag Mottenkugeln in seinem Rucksack mit, von denen eine auf den Boden rollte und zertreten wurde, wie die Polizei in Düren am Dienstag mitteilte. Dadurch wurde der Wirkstoff Naphtalin freigesetzt.

Textgröße ändern:

Zwölf Schüler im Alter von neun bis dreizehn Jahren sowie vier Lehrkräfte klagten anschließend über Kopf- und Halsschmerzen sowie Übelkeit. Alle Verletzten wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren demnach mit einem Großaufgebot im Einsatz. Naphtalin wird unter anderem in Insektiziden eingesetzt und gilt vor allem bei regelmäßigem Kontakt als gesundheitsschädlich.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Warum Diversity-Programme scheitern

Und was systemisches Denken wirklich verändert

Statistik: Zahl der Studienberechtigten in Deutschland 2025 gesunken

Die Zahl der Studienberechtigten in Deutschland ist 2025 deutlich gesunken. Rund 341.700 Schülerinnen und Schüler erwarben im vergangenen Jahr die Hochschul- oder Fachhochschulreife, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Das waren acht Prozent oder 29.900 weniger als im Jahr zuvor. Grund sei vor allem das Auslaufen des achtjährigen Gymnasiums (G8) in Bayern im Jahr 2024.

Pentagon beendet akademische Zusammenarbeit mit Uni Harvard

Das US-Verteidigungsministerium beendet seine Zusammenarbeit mit der Elite-Universität. Soldaten würden künftig nicht mehr für Studienprogramme nach Harvard geschickt, kündigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) an. Die Harvard-Universität wird von der Regierung von Präsident Donald Trump schon seit vergangenem Jahr massiv unter Druck gesetzt. Die Regierung wirft Harvard und anderen Elite-Hochschulen des Landes vor, von linksgerichteten Anschauungen geprägt zu sein.

Studie: Herkunft entscheidet früh über Bildungschancen

Eltern mit hohem Bildungs- und Einkommensniveau investieren deutlich mehr Zeit und Geld in die Förderung ihrer Kinder als sozial schlechter gestellte Eltern. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) hervor. Kinder und Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten verbringen demnach durchschnittlich knapp 20 Minuten pro Tag weniger Zeit mit ihren Eltern mit Lesen, Vorlesen, Hausaufgaben oder Gesprächen als Kinder aus Akademikerhaushalten.

Textgröße ändern: